
550 rechtsextremen Verdachtsfällen geht der Militärgeheimdienst in der Bundeswehr nach. Ein Truppenteil ist besonders betroffen.

„Einsame Wölfe“ – davon ist nicht mehr die Rede, wenn Chefs von Sicherheitsbehörden oder Innenminister heute von Rechtsextremisten sprechen. BKA und Verfassungsschutz wollen sich neu aufstellen.

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland dringt auf eine muslimische Militärseelsorge in der Bundeswehr. Die Gespräche seien ins Stocken geraten.

Das Verteidigungsministerium will Rechtsextremisten aus der Bundeswehr entfernen. Seit Mai gibt es 50 weitere Fälle. Die Opposition ist beunruhigt.

Deutlich mehr Stellen, ein ziviler Vizepräsident, eine eigene Abteilung für die Abwehr von Extremisten. Der Militärische Abschirmdienst wird neu aufgestellt. Das Verteidigungsministerium reagiert damit auch auf Kritik.

Nach Angaben des parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages bestünden Mängel beim Umgang der Bundeswehr mit Rechtsextremisten.

Die SPD fordert jüdische und muslimische Militärseelsorge für die Bundeswehr, nach dem Modell der bereits bestehenden christlichen Seelsorge.

In der Bundeswehr gibt es etwa 1500 muslimischen Soldaten. Diese erhalten keinen seelischen Beistand nach Einsätzen. Nun fordert der Wehrbeauftragte des Bundestages ehrenamtliche muslimische Seelsorger.