









Die Bundeswehr will Soldaten mit extremistischer Gesinnung künftig schneller aus der Truppe entfernen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Kabinett am Mittwoch in Berlin beschlossen.
Eine Gruppe der Bundeswehr aus Eutin in Schleswig-Holstein besuchte vergangene Woche die Şehitlik-Moschee in Berlin.
Mehrere Politiker im Bundestag forderten die Bundesregierung auf, muslimische Militärseelsorger in der Bundeswehr einzusetzen. Muslimischen Soldaten dürfen diese Form der Unterstützung nicht verwehrt werden.
Nach Angaben der Wehrbeauftragten der Bundesregierung, Eva Högl (SPD), ist die Militärseelsorge für die Bundeswehr von „enormer Bedeutung“.
Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), hat sich für einen raschen Aufbau von Betreuungsangeboten für Muslime in der Bundeswehr ausgesprochen.
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat bei einem Besuch des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) die „Null-Toleranz-Linie“ gegen Extremisten in der Bundeswehr unterstrichen.
Razzien in drei Bundesländern, Funde von Waffen und Munition: Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt wegen Verdachts auf Bildung einer rechtsextremen Wehrsportgruppe – und es sollen auch Reservisten der Bundeswehr beteiligt sein.
In der Bundeswehr gibt es Schätzungen zufolge 4.000 muslimische Soldaten, jedoch keine Militärseelsorge. Der Bedarf nach Imamen in der Bundeswehr wächst.
Die Zahl der neuen Verdachtsfälle wegen Rechtsextremismus in der Bundeswehr ist im vergangenen Jahr auf 477 gestiegen.
Kontakte von Angehörigen von Militär und Polizei in die rechte Szene sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Nun wird gegen einen Bundeswehrsoldaten ermittelt.