
Der Bürgermeister einer französischen Kleinstadt fordert in einem Brief die Betreiber der Modekette H&M auf, den muslimischen Mitarbeiterinnen das Tragen des Kopftuchs zu verbieten. H&M hält davon wenig.

Es war ein No-Go. 30 Jahre lang hat sich die SPÖ auf Bundesebene an ihr parteiinternes Verbot einer Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen FPÖ gehalten. Das kann jetzt anders werden.

Radikale Islam-Gegner machen in den USA mit „Anti-Sharia“-Märschen Stimmung. Bürgerrechts- und Hilfsorganisationen sowie interreligiöse Gruppen halten dagegen. Die Konfrontation findet auf offener Straße statt.

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump ist vor einem weiteren Gericht damit gescheitert, ihr Einreiseverbot für Menschen aus sechs überwiegend islamischen Ländern durchzusetzen.

Die norwegische Regierung will den Gesichtsschleier für Lehrende und Schülerinnen verbieten. Grund dafür sei, dass der Gesichtsschleier die Kommunikation verhindere, welche zum Lernerfolg führe.

In den nächsten Tagen finden die Parlamentswahlen in Frankreich statt. Zum ersten Mal wird eine muslimische Partei zu den Wahlen antreten. Sie wollen sich gegen die wachsende Islamfeindlichkeit stark machen.

Die Zahl islamfeindlicher Vorfälle in London ist seit dem Terroranschlag am Samstag um das Fünffache gestiegen. Londons Bürgermeister warnt vor einer Spaltung der Gesellschaft.

Die Imame der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreich (IGGÖ) beziehen in einer Deklaration Stellung gegen Terror und Extremismus.

In Großbritannien verweigern mehr als 130 Imame den mutmaßlichen Attentätern das muslimische Totengebet. Ein beispielloser Schritt, denn das Ritual wird normalerweise für jeden toten Muslim angeboten – unabhängig von dessen Taten.

Medienberichten zufolge wird US-Außenminister Rex Tillerson dieses Jahr keine Einladung zum Iftar versenden. Das Abendessen zum Fastenbrechen im Weißen Haus ist seit 20 Jahren Tradition.