In Berlin werden weitere Grabstellen für Muslime zur Verfügung gestellt. Inzwischen ist es in den meisten Bundesländern gestattet, nach islamischen Richtlinien ohne Sargzwang bestattet zu werden.
Islamische Religionsgemeinschaften verurteilen die Misshandlung von Flüchtlingen durch deutsche Polizeibeamte als „menschenverachtend“. Sie verweisen auf zunehmende Islamfeindlichkeit und strukturellen Rassismus und fordern eine unmittelbare Aufklärung der Tat.
Der ehemalige AfD-Politiker Holger Arppe wurde aufgrund seiner islam- und fremdenfeindlichen Aussagen im Internet wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt.
In Hannover wird einem Bundespolizisten vorgeworfen muslimische Flüchtlinge misshandelt zu haben. Er soll die Männer durch die Gänge geschliffen und gedemütigt haben. Im Internet würde der mutmaßliche Täter mit seinen Taten prahlen.
Tausende Male hat das Telefon schon geklingelt: In Berlin sitzt Deutschlands einzige muslimische Telefon-Seelsorge. Was bewegt Muslime in Deutschland? Die Seelsorger wissen es.
Die heutige Miradsch-Nacht hat eine besondere Stellung im Islam. Traditionell verbringen Muslime diese Nacht im Gebet und im Gedenken. Die Miradsch-Nacht gilt als bedeutsam und segensreich – weil in ihr dem Propheten Muhammad die Himmelfahrt zuteil wurde.
Der Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz, zu dem 150 Islam-Zentren angehören, ist am Donnerstag verstorben. Er wurde 73 Jahre alt.
Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten (Hutba) verschiedenen Themen. In dieser Woche geht es in allen Freitagspredigten um die Nachtreise und die Himmelsreise, die Miradsch-Nacht.
Am Sonntag ist internationaler Museumstag. Museen starten Aktionen, stellen ihre Arbeit vor, gewähren Blicke hinter die Kulissen. Schauen im In- und Ausland gehen dabei auch dem Zusammenhang von Religion, Kunst und Kultur auf den Grund.