
Angesichts der andauernden Gewalteskalation im Gazastreifen warnen Muslime vor einer Zunahme der Islamfeindlichkeit in Deutschland. In den letzten Wochen wurden mehr als 60 Angriffe erfasst.

Vor zwölf Jahren hatte sich die NSU-Terrorzelle selbst enttarnt. In Chemnitz soll nun ein Dokumentationszentrum entstehen. Für Justizministerin Katja Meier (Grüne) steht Sachsen weiterhin in der Pflicht, die NSU-Morde aufzuarbeiten.

Seit Anfang Oktober sind die Angriffe auf Muslime in NRW gestiegen. Zuletzt haben mehrere Moscheen einen islamfeindlichen Umschlag erhalten. Die Polizei verurteilt diese Angriffe.

Vor einigen Tagen wurde der Campus der Universität Duisburg Essen mit den Parolen „Scheiß Islam“ beschmiert. Der Polizei war der Vorfall nicht bekannt.

Nach Castrop-Rauxel haben vier weitere Moscheen in Nordrhein-Westfalen einen Brief mit einem abgebrannten Koran in Hundekot sichergestellt. Der Staatsschutz ermittelt.

In Sachsen ist ein Polizeischüler unter Rechtsextremismus-Verdacht suspendiert worden. Bereits im ersten halben Halbjahr waren acht weitere Verdachtsfälle in puncto Rechtsextremismus bei der Polizei aufgetaucht.

Die Staatsanwaltschaft Hanau hat eine neue Ermittlung wegen dem Notausgang in der „Arena-Bar“ abgelehnt. Sie sehe keinen Verdacht auf eine Straftat.

Die DITIB-Moschee in Castrop-Rauxel hat einen abgebrannten Koran zugeschickt bekommen. Der Koran befand sich in einem Umschlag mit Schweinefleisch und Fäkalien. Die Polizei ermittelt.

In der Nacht zu Mittwoch soll ein BVG-Mitarbeiter angegriffen und rassistisch beleidigt worden sein. Die Polizei ermittelt.