
Erst kürzlich teilte die Bürgerschaft mit, dass sie am Staatsvertrag festhält. Doch die Kritik an DITIB wird stärker. Nun will die Opposition in der Bürgerschaft den Vertrag auf Eis legen.

Um Staat und Religion, Gesellschaft und Glaube soll es gehen. Aber die aktuelle politische Diskussion über die Staatsferne muslimischer Religionsgemeinschaften beherrscht auch den internationalen Osnabrücker Kongress zum Thema.

Die Nachricht über sechs muslimische Migranten, die Mitfliehende vom Schlauchboot geworfen haben, erregte international Aufmerksamkeit. Nun verurteilte das italienische Gericht die Täter zu 18 Jahren Haft, gab jedoch an, dass kein religiöses Motiv Auslöser der Tat war.

In Bayern soll künftig das Tragen der Burka und des Nikabs unter anderem im öffentlichen Dienst verboten werden. Trotz der Tatsache, dass nach Angaben des Innenministers im öffentlichen Dienst derzeit keine Burkaträgerin

Unbekannte haben die Außenfassade der Augsburger Moschee mit einem politisch-motivierten Schriftzug beschmiert. Die Polizei ermittelt.

Die DITIB steht weiterhin unter Druck. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte die Wahl eines Imams in den Landesvorstand kritisiert. Jetzt bahnt sich ein Kompromiss an.

Wo Muslime leben, sterben auch Menschen dieses Glaubens. Ihre Bestattungen unterscheiden sich von dem in Deutschland Gewohnten. Im Nordosten ist das Thema noch relativ neu. Erste Kommunen haben Wege gefunden, andere suchen noch.

Am Wochenende betonte Papst Franziskus, dass keine Religion terroristisch sein kann. Gewalttätige Menschen gebe es überall. Angela Merkel forderte zeitgleich, dass der Islam sich vom „Islamismus“ trennen müsse. Zwei verschiedene Ansätze.

Unbekannte haben die Außenfassade der Wuppertaler DITIB-Moschee mit politischen Schriftzügen beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.

Medienberichten zufolge zweifelt das Bundesjustizministerium am geplanten Verschleierungsverbot für Beamtinnen, Soldatinnen und Richterinnen. Ein Verbot sei verfassungsrechtlich riskant.