Genf

HASENE und UNHCR vereinbaren Zusammenarbeit in der Flüchtlingshilfe

Die Hilfsorganisation Hasene International und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) wollen ihre Zusammenarbeit bei humanitären Hilfsprojekten ausbauen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde in Genf unterzeichnet.

15
07
2026
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Hasene und UNHCR vereinbaren Zusammenarbeit in der Flüchtlingshilfe
Hasene und UNHCR vereinbaren Zusammenarbeit in der Flüchtlingshilfe

Die islamische Hilfsorganisation HASENE International e.V. und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) haben eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit in der internationalen Flüchtlings- und Nothilfe unterzeichnet. Die Partnerschaft soll den Angaben zufolge den Rahmen für gemeinsame humanitäre Projekte in Krisen- und Konfliktregionen schaffen.

Die Vereinbarung wurde am 10. Juli in Genf unterzeichnet. An der Zeremonie nahmen Hasene-Präsident Bekir Altaş, die UNHCR-Direktorin für externe Beziehungen, Dominique Hyde, sowie der Nationaldirektor der UNO-Flüchtlingshilfe, Mark Ankerstein, teil.

Nach Angaben der Partner sollen künftig insbesondere Bedarfsanalysen in Krisengebieten gemeinsam durchgeführt und Hilfsmaßnahmen besser aufeinander abgestimmt werden. Geplant sind Projekte unter anderem in den Bereichen Nothilfe, Unterbringung, Gesundheitsversorgung, Bildung, Trinkwasser, Hygiene sowie Bargeldhilfen für Betroffene. Die konkreten Vorhaben sollen jeweils entsprechend der Lage vor Ort und der verfügbaren Mittel festgelegt werden.

Hasene-Präsident Bekir Altaş erklärte, die Vereinbarung solle dazu beitragen, Menschen in Krisengebieten „planvoller und koordinierter“ zu unterstützen. Ziel sei es, die internationale Erfahrung des UNHCR mit der praktischen Arbeit von Hasene vor Ort zu verbinden. Entscheidend sei, dass aus der Vereinbarung „umsetzbare Projekte und messbare Ergebnisse“ hervorgingen.

UNHCR-Direktorin Dominique Hyde betonte, der Schutz von Menschen auf der Flucht und die Unterstützung beim Wiederaufbau ihres Lebens bleibe das gemeinsame Ziel aller Partnerschaften. Man freue sich auf die Zusammenarbeit mit Hasene, um Flüchtlingen und vertriebenen Gemeinschaften in einigen der schwersten humanitären Krisen der Welt Schutz, Hilfe und Hoffnung zu bringen. „Nachhaltige Wirkung ist nur möglich, wenn wir zusammenarbeiten“, erklärte Hyde.

Die zunächst auf ein Jahr angelegte Vereinbarung kann im gegenseitigen Einvernehmen bis 2029 verlängert werden. Die Einzelheiten der gemeinsamen Projekte sollen nach weiteren technischen Abstimmungen bekanntgegeben werden.