Winterzeit

Die Uhren werden zurückgestellt

Die Winterzeit beginnt ab Sonntagnacht. Dann werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Das hat nicht nur Auswirkungen auf Langschläfer, sondern auch auf Muslime und ihren Alltag.

26
10
2013
0

Der Herbst ist bereits da und der Winter nicht mehr weit. Die Tage werden auch immer kürzer. Am Sonntag, dem 27. Oktober 2013 endet nun die offizielle Sommerzeit. Die Uhren werden in der Nacht vom Sonntag von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Langschläfer können tatsächlich für einen Tag eine Stunde länger schlafen.

Für Muslime bedeutet der Beginn der Winterzeit einen engen Zeitplan und schnellen Alltag. In der Winterzeit rücken beispielsweise die Gebetszeiten immer enger. Die fünf täglichen Pflichtgebete werden in den dunklen Wintertagen in Deutschland meist zwischen 12 und 18 Uhr verrichtet.

Am Anfang der Winterzeit wird wegen der Zeitumstellung zudem bereits eine Stunde früher als sonst das Gebet verrichtet. Dies stellt vor allem berufstätige Muslime, Schüler und Studenten vor kleinere Herausforderungen. Sie müssen das Verrichten der Gebete an ihre Zeitpläne anpassen.

Die meisten Muslime arrangieren sich jedoch schnell mit der Umstellung auf die Winterzeit. Sie nutzen die dunkle Jahreszeit zudem meist dafür aus, um zusätzlich zu fasten. Im Winter wird kürzer gefastet, weil Morgendämmerung und Sonnenuntergang näher beieinanderliegen. So ist die Erschwernis beim Fasten längst nicht so anstrengend wie beim letzten Ramadan während des Hochsommers.