
Vor 30 Jahren sorgten die Brandanschläge von Mölln bundesweit für Erschütterung. Zum Jahrestag erinnern muslimische Vertreter und Politiker an die Opfer.

Ein Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln hat schwere Vorwürfe gegen das Haus der Geschichte erhoben. Es wurden Objekte aus seinem Elternhaus ohne Einwilligung ausgestellt. Das Museum wehrt sich.

Mehrere Initiativen möchten mit einer Videoproduktion an die Opfer der rassistischen Anschläge in Mölln und Rostock erinnern. Die Aktion findet zeitgleich in fünf Städten statt.

Im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen rassistischer Posts in Chatgruppen wird gegen einen fünften Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz ein Disziplinarverfahren geführt.

Die Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsheime steigt wieder. In den ersten neun Monaten gab es bereits 65 Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte. Weitaus mehr als in den Vorjahren.

Hakenkreuz-Symbole, antisemitische, rassistische und behindertenfeindliche Posts: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehr als 50 Beschuldigte. Darunter sind auch Polizisten.

Die Zahlen der rassistischen und rechten Delikte sind nach neuesten Erkenntnissen gestiegen. Opferberatungsstellen aus Sachsen und Thüringen warnen davor.

In Berlin wurde eine Frau während der Busfahrt rassistisch beleidigt und verletzt. Kein Einzelfall in der Hauptstadt. Der Staatsschutz ermittelt.

Der Verfassungsschutz hält bewaffnete „Reichsbürger“ potenziell für gefährlich, ebenso Rechtsextremisten. Sie werden regelmäßig überprüft. Mit welchem Ergebnis?