
Münchner Soziologen haben die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ in Bayern untersucht, um herauszufinden, was die Menschen im Freistaat von Muslimen, Flüchtlingen oder Arbeitslosen halten. Das Ergebnis zeigt insbesondere eine starke Ablehnung gegen Muslime.

Seit Monaten belastet der Obergrenzen-Streit das Verhältnis der CDU und der CSU. CSU-Generalsekretär Scheuer fordert zudem nun dazu auf, eher christliche Flüchtlinge aufzunehmen anstatt Muslimische.

Vor 10 Jahren legte die DITIB mit ihrem Auslandsstipendium die ersten Grundsteine für die Ausbildung der Imame aus Deutschland. Heute arbeiten 60 von ihnen hauptberuflich als Imame. Muhammed Suiçmez sprach mit einigen von ihnen.

Albakr und der geplante Anschlag, der glücklicherweise vereitelt werden konnte, haben rechte Ängste bestätigt. Doch wovor wir in Deutschland wirklich Angst haben sollten, erklären die Journalisten Houssam Hamade und Paul Simon.

Dem Polizisten, der den Pegida-Demonstranten in Dresden am 3. Oktober über Lautsprecher „einen erfolgreichen Tag“ gewünscht hatte, drohen keine Konsequenzen. Die Polizei klagt über Pauschalkritik.

Die Thüringer haben einer Umfrage zufolge erhebliche Vorbehalte gegenüber dem Islam. 80 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört.

Für seine Forderung nach mehr Integration von Muslimen erhält Ministerpräsident Weil die Unterstützung der islamischen Religionsgemeinschaften. Statt bloß zu reden, müsse die Politik aber auch handeln – nicht nur beim Staatsvertrag, sondern auch bei der muslimischen Jugendarbeit.

Die führenden Vertreter der beiden großen Kirchen in Deutschland finden es entsetzlich, dass der Islam und alle Muslime als Bedrohung dargestellt werden. Sie rufen alle Religionen zum Frieden auf.

Bundesinnenminister de Maizière hat Änderungen bei der statistischen Erfassung politisch motivierter Kriminalität angekündigt. Künftig werden auch islamfeindliche Angriffe getrennt aufgeführt.