Welche Bedeutung hat „Verwundbarkeit“ in unserem Alltag aus muslimisch-christlich theologischer Sicht? Auf diese und andere Fragen ging die deutsche Sektion der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für theologische Forschung von Frauen (ESWTR) ein. Ein Tagungsbericht.
Ein Pergament der Universitätsbibliothek Tübingen ist älter als bisher angenommen. Durch naturwissenschaftliche Methoden konnte die Koranhandschrift auf das 7. Jahrhundert zurückdatiert werden. Es entstand vermutlich zur Frühzeit des Islam.
Der Koran beschreibt den Menschen als „voreilig und ungeduldig“ ebenso wie er ihn als „undankbar“ beschreibt. Doch der Prophet Muhammad (s) gibt eine einfache wie klare Formulierung für den Muslim, wie er zu sein hat. Unser Thema bei Ein Hadith – Ein Gedanke.
Nach der Kritik von EKD-Präses Nikolaus Schneider an den muslimischen Religionsgemeinschaften, sie würden sich nicht intensiv genug mit dem Thema Gewalt im Koran auseinandersetzen, kritisiert die Hamburger Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur die selektive Wahrnehmung in der Debatte.
Ist ein Interview des scheidenden Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein Affront gegen die Muslime in Deutschland? Nein, sagt der KRM-Sprecher Erol Pürlü und macht darauf aufmerksam, dass Schneider die Bemühungen der Muslime begrüße.
Vergangene Woche wurde im Dinslakener Stadtteil Lohberg ein Bergpark auf einem alten Zeche-Gelände eröffnet. Muslime und Christen sprachen ein Friedensgebet. Lohberg steht seit geraumer Zeit wegen Extremisten im Mittelpunkt der Berichterstattung. Ein Bericht von Ulrich Wilmes (KNA).
Das Gebet des Gläubigen ist wichtig. Es ist der Weg um mit Allah zu sprechen. Das Lesen des Koran ist für den Gläubigen wichtig. Es ist der Weg um Allah zuzuhören. Beides sind wichtige Bestandteile der Religion. Sie erhellen das Haus und das Herz.
Der Frankfurter CDU-Politiker Uwe Becker fordert ein Verbot der Aktion „Lies!“. Dabei verteilen Salafisten eine Übersetzung des Korans auf der Straße. Becker sieht in der Aktion ein Anwerbeprogramm für Extremisten. SPD-Politiker Turgut Yüksel wirft Becker Panikmache vor.

In einem offenen Brief setzten sich mehr als 120 muslimische Gelehrte aus aller Welt theologisch-wissenschaftlich mit der Ideologie der Terrororganisation IS auseinander und erteilen dieser eine klare Absage. Der Brief wurde vor 2014 verfasst und hat heute wieder mehr Aktualität denn je.