
Angestoßen von dem teilweise ausgeführten Burkini-Verbot in Frankreich, diskutiert nun auch Italien über ein mögliches Verbot. Christliche Geistliche sprechen sich jedoch stark dagegen aus.

Nachdem Mord an einem Priester besuchen Muslime katholische Gottesdienste in Italien und Frankreich. Zu dem verweigert die islamische Gemeinde in Frankreich die Teilnahme an der Beisetzung der Attentäter.

Nachdem Mord an dem katholischen Priester in Rouen, haben Muslime Solidaritätsbesuche in ganz Italien angekündigt. Sie wollen ihr Beileid über die Bluttat persönlich aussprechen.

Medienberichte zufolge einigten sich Roms Imame darauf, die Predigten auf Italienisch zu halten – Italien plant staatliche Anerkennung der Imame.

Laut einer europaweiten Studie haben 2016 im Vergleich zum Vorjahr antimuslimische Ansichten gegenüber Muslime in Europa stark zu genommen. Deutschland und Frankreich bilden das Schlusslicht.

Italien plant die staatliche Anerkennung für Imame. Hierzu müssen diese zuvor einen Kurs über staatsbürgerliche und rechtliche Fragen besuchen.

In Norditalien arbeitet das katholische Hilfswerk Caritas zum Ramadan mit islamischen Hilfsorganisationen zusammen. Sie wollen zusammen circa 600 Flüchtlinge zum Fastenbrechen speisen.
In der Toskana hat ein Bischof das Verrichten der Gebete für die muslimischen Flüchtlinge untersagt. Zuvor hatten Priester den Flüchtlingen diese Möglichkeit angeboten.

Das im Januar 2015 in Italien verabschiedete Gesetz mit zahlreiche Vorgaben für die Neuerrichtung religiöser Kultbauten wurde nun gekippt. Unter anderem waren auch Videoüberwachunsganlagen vorgeschrieben.