
Am Dienstag stimmte der französische Senat für ein Kopftuchverbot bei Sportwettkämpfen. Der umstrittene Antrag wurde zuvor von der Regierung abgelehnt.

Eine angehende Anwältin wurde in Paris vor die Wahl gestellt. Entweder sie legt ihr Kopftuch ab, oder sie kann nach Hause gehen.

Die Islamdebatte in Frankreich nimmt erneut Fahrt auf. Während die Regierung eine neue Vertretung schaffen möchte, haben sich Muslime nach langem Tauziehen auf eine Grundsatz-Charta geeinigt.

In Frankreich hat eine islamische Kunstausstellung in 18 Städten begonnen. 180 Kunstwerke weltweit können Menschen seit Samstag besichtigen.

Der Europarat startete eine Kampagne zum Kopftuch, um Hass und Hetze zu bekämpfen. Nachdem Frankreich die Kampagne kritisierte, wurden die Tweets gelöscht.

In Frankreich wurde die Außenfassade einer Moschee mit islamfeindlichen Parolen beschmiert. Muslimische Vertreter und führende Politiker haben die Tat verurteilt.

Die Debatte um das Kopftuch in Frankreich reißt nicht ab. Unter dem Hashtag #HandsOffMyHijab hinterfragten zahlreiche Menschen das Vorhaben.

Der Senat in Frankreich will Musliminnen unter 18 Jahren das Tragen eines Kopftuchs an öffentlichen Orten verbieten. Das Gesetz muss aber noch von der Nationalversammlung verabschiedet werden.

In Frankreich haben Muslime eine Grundsatz-Charta vorgelegt. Die Erklärung stößt auf Kritik, da sie Muslime verdächtige und ausgrenze. IslamiQ hat die Charta ins Deutsche übersetzt.