
Als Reaktion auf religiös motiviertes Mobbing an Schulen fordert die evangelische Kirche die Landesregierungen dazu auf, den jüdischen, christlichen und islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen verstärkt zu fördern.

Medienberichten zufolge werde im Sommer die erste Moschee auf den Äußeren Hebriden eröffnet. Die dort lebende christliche Gemeinschaft hatte gegen den Bau protestiert.

Medienberichte zufolge plane die schwedische Sozialdemokratische Arbeiterpartei christliche, muslimische und jüdische Schulen in rein säkulare Einrichtungen umzuwandeln. Dieser Vorstoß sorgt für Kritik.

Die Zahl der muslimischen Seelsorger in hessischen Gefängnissen steigt. Im Gegensatz zu ihren christlichen Kollegen arbeiten sie auf Honorarbasis. Das will der Landesausländerbeirat ändern.

25 Prozent der Bevölkerung in Berlin sind Kirchenmitglieder. Muslime machen Schätzungen nach neun Prozent der Berliner aus, wobei die Erhebung der Zahl schwieriger ist als bei Christen.

Nicht nur Konflikte haben die Beziehungen von Juden, Christen und Muslimen geprägt. Dass es auch anders ging, zeigt eine Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau.

Berliner Erzbischof Heiner Koch lobt den starken Glauben von Muslimen und kritisiert bei seinem Besuch in Polen die Anfeindungen gegen muslimische Schüler aus Berlin während einer Studienreise.

Das Museum Religio startet eine Ausstellung über die Beziehungen der drei monotheistischen Religionen. Die Ausstellung läuft bis zum 3. September.

Einen Tag nach den verheerenden Anschlägen auf koptische Kirchen in Ägypten haben christliche und muslimische Repräsentanten Abscheu und Entsetzen bekundet.