
Nach seiner Predigt in Jerusalem steht Bischof Azar in der Kritik: Er bezichtigt Israel des Völkermords. Eine deutsche Delegation distanziert sich entsetzt.

Dutzende Menschen demonstrieren im Sommer 2024 in der Stadt Borås für die Belange der Palästinenser, als plötzlich ein Mann in die Menge hineinfährt. Nun ist das Urteil gegen den Fahrer gefallen.

In Kosovo hat der Oberste Gerichtshof das Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen bestätigt. Eine Frauenorganisation scheiterte mit ihrer Klage – das Gericht erklärte die Regelung für verfassungsgemäß.

Sechs Jahre ist es her, dass ein junger Norweger eine Moschee bei Oslo angriff. Seine erneute Verurteilung mag derjenigen vor mehreren Jahren ähneln – es gibt aber einen entscheidenden Unterschied.

Der International Gerichtshof (IGH) hat in einem detaillierten Gutachten die Pflichten Israels im besetzten Gazastreifen bekräftigt – und damit erstmals formell die Rolle der UN-Flüchtlingsorganisation UNRWA bestätigt.

Der Bundesrat bleibt beim „Nein“ zu einem nationalen Kopftuchverbot für Schülerinnen. Während Befürworter das Kopftuch als Symbol der Unterdrückung sehen, verweist die Regierung auf Religionsfreiheit und kantonale Zuständigkeiten.

Muslime in Österreich haben im Begutachtungsverfahren eine umfassende Stellungnahme zum geplanten Kopftuchverbot eingebracht. Der Entwurf diskriminiere muslimische Mädchen und widerspreche der Verfassung.

Österreich plant ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren – angeblich zur „Stärkung von Selbstbewusstsein“. Kritikerinnen sehen darin jedoch keinen Fortschritt, sondern rassistische Bevormundung unter dem Deckmantel von Befreiung.

Unbekannte haben an der im Bau befindlichen Moschee im Luleåer Stadtteil Hertsön ein Feuer gelegt. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus und prüfen ein mögliches Hassverbrechen.