
Unbekannte haben die Außenfassade der Bochumer DITIB-Moschee mit politischen Schriftzügen beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.

In Deutschland wird seit Monaten über ein Verbot von Voll- und Gesichtsschleier diskutiert. In Niedersachsen trägt eine Schülern einen Nikab – was auch den Landtag beschäftigt.

In Niedersachsen distanziert sich nun auch die FDP von einer zeitnahen Unterzeichnung eines Islamvertrages mit den islamischen Religionsgemeinschaften. Grund sei die kontroverse Debatte über Ditib.

Eine Lehrerin aus Osnabrück verklagt die Landesschulbehörde auf Schadensersatz, weil sie 2013 eine Absage aufgrund ihres Kopftuches erhielt.

Die rechtsextreme NPD sehen heute viele als Partei im Niedergang. Dass das Verfassungsgericht trotzdem ein Verbot ausspricht, scheint inzwischen selbst mancher Antragsteller zu bezweifeln. Geschichte schreiben wird das Urteil vom 17. Januar aber in jedem Fall.

Abgeordnete der Linken und der Grünen wollen die Spitzelaffäre um Ditib im Bundestag thematisieren. Der Ditib-Generalsekretär streitet ab, Informationen an die türkische Regierung weitergegeben zu haben.

Die Theologie-Professorin Muna Tatari aus Paderborn wurde zum neuen Mitglied des NRW-Beirats für islamischen Religionsunterricht gewählt. Zuvor musste ein Mitglied, aufgrund umstrittener Aussagen, von seinem Platz weichen.

Integrationsministerin Özoğuz fordert eine entspanntere Debatte um religiösen Symbole. Es gehe es nicht um Sieger und Besiegte, sondern um tragfähige Regelungen.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.