
Nach einer Predigt zum Islam wurde ein katholischer Bischof aus Münster massiv beleidigt. Er hatte sich für ein friedliches Miteinander aller ausgesprochen.

Die Zahl fremdenfeindlicher Attacken auf Flüchtlingsheime in Bayern ist gestiegen. Bis Ende September wurden 75 Angriffe registriert. Auch die Angriffe auf Moscheen sind im Vergleich zu 2015 stark gestiegen.

Ein Mitglied der polnischen rechtsextremen Szene drohte mit einem Sprengstoffanschlag auf eine Moschee. Nach der Festnahme setzt ihn die Polizei wieder auf freien Fuß, er habe keinen tatsächlichen Angriff geplant, sondern aus Frust gehandelt.

Die Ausbildung von islamischen Religionslehrern ist noch Neuland in Deutschland. Doch die ersten Erfahrungen an der Uni Münster fallen positiv aus: Viele Schulen warten schon auf die Absolventen.

Nach der Kölner Silvesternacht werfen einige Politiker der Polizei vor, Menschen allein aufgrund ihres Aussehens kontrolliert zu haben. Ein Tweet der Polizei schlägt hohe Wellen.

Nach Einschätzungen des Verfassungsschutzes hat das Pegida-Bündnis in Bayern viele seiner Mitglieder verloren. An den Demonstrationen nehmen nur noch Dutzende Bürger teil.

Das Neujahr hat für die Türkei nicht gut begonnen. Schon wieder wurde das Land Opfer von einem Terrorangriff. Bei einer Silvesterfeier in einem der berühmtesten Nachtklubs Istanbuls wurden mindestens 39 Personen getötet. Politische und religiöse Vertreter kondolierten das türkische Volk.

Als sich der Bamberger Erzbischof positiv zu einer Wahl eines muslimischen Bundespräsidenten ausgesprochen hatte, bekam er von AfD-Sympathisanten Morddrohungen und klagte an. Nun entschied das Gericht zugunsten der AfD.

Wir geben einen Überblick über die – aus unserer Sicht – wichtigsten Ereignisse und Berichte aus dem Jahr 2016. IslamiQ wünscht einen guten Start ins neue Jahr und freut sich auf die kommende Zeit.