Genfer Flüchtlingskonvention

„The Promise“ – UN-Flüchtlingshilfswerk startet Solidaritätsinitiative für Flüchtlinge

Zum 75. Jahrestag der Genfer Flüchtlingskonvention hat das UNHCR die weltweite Initiative „The Promise“ gestartet. Prominente aus Politik, Religion, Kultur und Sport bekräftigen darin ihre Unterstützung für Flüchtlinge und das Recht auf Asyl.

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07
2026
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„The Promise“ - UN-Flüchtlingshilfswerk startet Solidaritätsinitiative für Flüchtlinge © UNHCR, bearbeitet by islamiQ
„The Promise“ - UN-Flüchtlingshilfswerk startet Solidaritätsinitiative für Flüchtlinge © UNHCR, bearbeitet by islamiQ

Anlässlich des 75. Jahrestags der Genfer Flüchtlingskonvention hat das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) die internationale Initiative „The Promise“ (Das Versprechen) ins Leben gerufen. Mit der öffentlichen Solidaritätserklärung wollen UNHCR und 75 Persönlichkeiten aus Politik, Religion, Kultur, Wirtschaft und Sport ein Zeichen für den Schutz von Flüchtlingen und das Recht auf Asyl setzen.

Die Initiative wurde am 28. Juli vorgestellt und soll bis zum Globalen Flüchtlingsforum 2027 weitere Unterstützer gewinnen. Ziel sei es, in einer Zeit wachsender Fluchtbewegungen und zunehmenden Drucks auf Asylsysteme weltweit eine breite gesellschaftliche Allianz für den internationalen Flüchtlingsschutz zu schaffen.

Zu den ersten Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehören unter anderem die Schauspielerinnen Cate Blanchett und Angelina Jolie, Schauspieler Ben Stiller, die Friedensnobelpreisträgerinnen Malala Yousafzai und Nadia Murad sowie der kongolesische Arzt Denis Mukwege.

Hasene unterstützt Initiative „The Promise“

Auch Bekir Altaş, Vorsitzender von Hasene International e.V., unterstützt die Initiative „The Promise“. Anlässlich des 75. Jahrestags der Genfer Flüchtlingskonvention erklärte er, der Schutz der Menschenwürde, die Wahrung der Rechte schutzsuchender Menschen sowie die Förderung nachhaltiger Lösungen für Flucht und Vertreibung seien gemeinsame Aufgaben der internationalen Gemeinschaft.

„Die Hidschra nach Abessinien und die Hidschra nach Medina stehen als historische Beispiele für die Suche nach Schutz, den Wunsch, den eigenen Glauben frei ausüben zu können, Solidarität und ein friedliches Zusammenleben“, sagte Altaş. Von diesem historischen Erbe inspiriert, unterstütze er Maßnahmen zum Schutz der Rechte vertriebener Menschen, damit sie „in Würde leben und sich aktiv in die Gesellschaften einbringen können, in denen sie Schutz gefunden haben“.

Barham Salih: „Versprechen lebendig halten“

UN-Flüchtlingskommissar Barham Salih erklärte, die Genfer Flüchtlingskonvention habe über Jahrzehnte Millionen Menschen das Leben gerettet. „Vor 75 Jahren hat die Welt versprochen, Menschen zu schützen, die zur Flucht gezwungen sind. Unsere Verantwortung besteht heute darin, dieses Versprechen für heutige und kommende Generationen lebendig zu halten“, sagte er.

Nach Angaben des UNHCR leben weltweit weiterhin mehr als 41 Millionen Flüchtlinge außerhalb ihrer Heimat. Mit „The Promise“ bekräftigen die Unterzeichner das Recht von Menschen, vor Krieg, Gewalt und Verfolgung Schutz zu suchen. Zugleich rufen sie Regierungen, Religionsgemeinschaften, Unternehmen und die Zivilgesellschaft dazu auf, gemeinsam Verantwortung für den Flüchtlingsschutz zu übernehmen und nachhaltige Lösungen für Vertriebene zu fördern.