Bundesweit sind am 10. Oktober Demonstrationen für Palästina geplant. In Berlin soll eine zentrale Kundgebung am Brandenburger Tor stattfinden.

Für das Wochenende vom 9. bis 11. Oktober 2026 mobilisieren palästinensische Solidaritätsgruppen weltweit zu Protesten. Die von der Global Alliance for Palestine (GAFP) angekündigte Kampagne soll am Samstag, den 10. Oktober, in einem internationalen Aktionstag münden. Auch in Deutschland sind Demonstrationen angekündigt.
In Berlin ist für den 10. Oktober eine bundesweite Demonstration unter dem Titel „United for Palestine“ geplant. Die Kundgebung soll um 15 Uhr am Brandenburger Tor beginnen. Die Organisatoren fordern unter anderem ein Ende der deutschen Unterstützung für die israelische Regierung, die Anerkennung palästinensischer Rechte sowie die Einhaltung des internationalen Rechts.
Die GAFP kritisiert zugleich den anhaltenden Genozid im Gazastreifen sowie Siedlungspolitik, Landenteignungen und Vertreibungen im besetzten Westjordanland. Die Organisation spricht von einem israelischen „Völkermord“ in Gaza und wirft politischen und institutionellen Akteuren internationale Mitverantwortung vor.
Die Mobilisierung richtet sich nach Angaben der GAFP an Organisationen, Gewerkschaften, Studierendeninitiativen und zivilgesellschaftliche Gruppen weltweit. Ziel sei es, internationale Solidarität zu koordinieren und den politischen Druck auf Regierungen und Institutionen zu erhöhen.