Studie

Deutsche sehen Islam als Bedrohung

Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass mehr als die Hälfte der Deutschen den Islam als Bedrohung ansehen. Somit liegt Deutschland über dem EU-Durchschnitt.

29
09
2017
Spaltung der Gesellschaft: Migranten und Muslime als Chance oder Bedrohung
Deutschland Flagge © by Martin Abegglen auf Flickr (CC BY-SA 2.0), bearbeitet islamiQ

Einer französischen Studie zufolge sieht über die Hälfte der Deutschen den Islam als Bedrohung an. 63 Prozent der Bundesbürger hätten auf die Frage: „Ist der Islam eine Bedrohung für ihr Land?“ mit „Ja“ geantwortet, ergab die vom Umfrageinstitut Ipsos durchgeführte Erhebung, über die das „Le Figaro Magazine“ am Freitag berichtete.

Mit den 63 Prozent liege Deutschland 5 Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt. Höher seien die Werte in den osteuropäischen Ländern Polen (67), der Tschechischen Republik (85) und der Slowakei (78). Besonders niedrig seien sie in Portugal und Kroatien mit 36 und 29 Prozent.

51 Prozent der Deutschen sagten in der Umfrage, dass die Folgen der Migration „eher negativ“ seien. 43 Prozent der Befragten gaben an, dass Deutschland nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen könne. 76 Prozent sagten allerdings auch, dass es eine Verpflichtung gebe, Menschen, die vor Krieg und Armut flüchteten, aufzunehmen. Einwanderung verbinden demnach viele Europäer mit dem Islam.

In der Ipsos-Studie wurden die Meinungen zu Migration und Islam in 22 EU-Ländern sowie der Schweiz, Norwegen, Großbritannien und den USA untersucht. Die Erhebung mit dem Titel „Wohin geht die Demokratie?“ hatte die liberale französische Denkfabrik Fondapol (Fondation Pour L’Innovation Politique) in Auftrag gegeben. (KNA, iQ)

Leserkommentare

Mareike sagt:
Ein Islam, der mit Kopftuchzwang, Verweigerung des Handschlags und Gewalt daherkommt, wird zu Recht als Bedrohung empfunden. Ganz zu schweigen davon, dass der Islam auf Kritik empfindlich bis aggressiv reagiert.
29.09.17
17:20
Dilaver sagt:
Nichts neues. *gähn*
30.09.17
1:56
gregek sagt:
Muslime, insbesondere deren Vertreter sollten in dem Zusammenhang vielleicht mal überlegen, welchen Beitrag sie zu einem Abbau dieses Misstrauens leisten können. Es ist wenig hiflreich, immer nur die Schuld bei Politikern und den Medien zu suchen.
30.09.17
7:00
Deutsche sehen Islam als Bedrohung – Brights – Die Natur des Zweifels sagt:
[…] IslamiQ […]
30.09.17
15:27
Frederic Voss sagt:
Daß über 40 Millionen Menschen in Deutschland den Islam als Bedrohung betrachten, ist nicht verwunderlich. Wenn der Islam-Gründer Mohamed als Mitgefühl-Prediger aus Mekka und Kriegsfürst in Medina vor 1400 Jahren lt. Hamed Abdel-Samad auch als "Massenmörder und psychisch kranker Tyrann" beschrieben werden muß, werden wohl nur uninformierte oder naive Menschen das Mohamed-Regelwerk als Anleitung zum Leben 2017 komplett übernehmen wollen. Eine solche Mohamed-Religion muß fast zwangsläufig von vielen Menschen als Bedrohung angesehen werden. Hamed Abdel-Samad, Sohn eines Imams und deutsch-ägyptischer Autor..."fordert eine kritische Auseinandersetzung mit dem Begründer des Islam." (ORF-Kommentar zu seinem Buch "Mohamed-Eine Abrechnung")
30.09.17
16:17
Manuel sagt:
Wenn man sich die Entwicklungen in der Islamischen Welt anssieht, ja auch keiner Wunder? Überall Rückschritte ins Mittelalter!
30.09.17
16:42
Oliver Wilkening sagt:
Religion ist Opium fürs Volk. Religion ist eine dumme Antwort auf eine dumme Frage. Religion ist die Negation der Wissenschaft. Religion macht krank.
03.10.17
13:13
Thomas sagt:
Zumal man schon, einen großen Teil der Bevölkerung, als geisteskrank bezeichnen kann, allein schon weil sie es begrüßen, eine Nation zum Weltsozialamt zu machen, mit Geld, das sie selbst erarbeiten müßen.
13.11.17
15:40
Carsten sagt:
Wie Frau Schwarzer schon sagt: "Der Islam ist der Faschismus des 21. Jahundert". Und wer im Koran (insbes. den Suren) gelesen hat und noch halbwegs alle beinander hat, wird das ohne Einschränkung bestätigen. Wenn man von Religionsfreiheit spricht, sollteman auch über die Freiheiten nachdenken, welche eine Religion gewährt. Der Islam ist keine Religion, sondern eine als Religion getarnte uralte Ideologie, welche anders denkende nd lebende den Tod wünscht. Seht nach Birmingham, Brüssel oder Berlin und erzählt noch, dass der Islam friedlicher Natur sei. Islamkritische Webseiten verschwinden, Islamkritiker müssen um Ihr Leben fürchten oder werden in die rechte Schublade gesteckt, dabei ist der Islam das intolleranteste was es derzeit gibt!!!!
17.03.18
21:58
Steffen sagt:
Es ist mir unheinlich zu erleben, dass in einem Europa, welches 500 Jahre mitunter bittere u schmerzhafte Aufklärung, ein Jahrhundert der der totalitäre Ideologien u deren brutalste Folgen erlebt hat, es zulassen kann, dass sich im 21. Jahrhundert wieder eine solche Denke in der Gesellschaft manifestieren kann...! Was muss eigentlich noch passieren, damit begriffen wird, dass der Islam mitnichten nur eine im privaten gelebte u als privat akzeptierte Religion ist! Der 'Islam', was auch immer damit gemeint sein will, kann sich gar nicht modernisieren o zumindest unsere westliche 'Lebensart' akzeptieren, ohne sich selbst zu negieren... Und für mich das Schlimmste: ich bin der Überzeugung, dass das wirklich eine auch der Politik bewusste Binsenweisheit ist, der wir aber gerade auf Grund unserer zivilisatorischen Reifung durch die Aufklärung machtlos gegenüber stehen...
30.08.18
6:43
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