
Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge für ein Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit. Andererseits sind die meisten nicht damit einverstanden, den Bau von Minaretten gesetzlich einzuschränken

Islamwissenschaftler Bülent Uçar vergleicht die AFD mit Salafisten, da beide Gruppierungen den Islam als nicht demokratietauglich ansehen. Die Rhetorik sei sehr ähnlich.

Die nationalistische Patriotische Front (PF) in Bulgarien brachte am Mittwoch einen Gesetzentwurf ins Parlament ein, mit dem das öffentliche Tragen von Burkas verboten werden soll.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan spricht sich für die Einführung einer muslimischen „Kirchensteuer“ aus. So möchte man die Finanzierung der Imame aus dem Ausland eindämmen.

Der Präses der Evangelischen Kirche Deutschland ist der Meinung, dass die AfD nicht nur dem Recht der Religionsfreiheit, sondern der ganzen Gesellschaft schadet. In einer Pressemitteilung hat er sich strikt gegen den Anti-Islam Kurs der AfD gestellt.

Nach letzten Schätzungen leben circa 4 Millionen Muslime in Deutschland. Die große Mehrheit ist sunnitisch und türkischstämmig. Flüchtlinge und Asylbewerber sind noch nicht in der Statistik erfasst.

„Viehzeug“, „Gelumpe“, „Dreckspack“. Wegen dieser Bezeichnungen für Flüchtlinge und Muslime steht Pegida-Chef Bachmann vor Gericht. Der Vorwurf: Volksverhetzung.

Der Vorsitzende der Inneministerkonferenz, Bouillon, hat sich für mehr muslimische Fachkräfte im Verfassungsschutz ausgesprochen. So könne man den Terrorismus effektiver bekämpfen.

Führende AfD-Politiker sprechen sich für einen starken isamfeindlichen Kurs aus. In zwei Wochen wird das erste Parteiprogramm beschlossen, darin wird unter anderem das Verbot der Beschneidung gefordert.

Die Idee ist nicht neu, die CSU hat sie wiederholt: Islamische Geistliche sollen per Gesetz auf Deutsch predigen. Dabei ist der Trend zur Landessprache längst im Gang.