
Der Theologieprofessor Mouhanad Khorchide plädiert für ein Islamgesetz nach dem österreichischen Modell. Der Islamratsvorsitzende Burhan Kesici spricht sich dagegen aus. Auch Politiker sind skeptisch.

Wir geben einen Überblick über die – aus unserer Sicht – wichtigsten Ereignisse und Berichte aus dem Jahr 2015. IslamiQ wünscht einen guten Start ins neue Jahr und freut sich auf die kommende Zeit.

In der Nacht zum Mittwoch wurde eine Moschee in Niederösterreich wieder Schauplatz eines Angriffes. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt, hohe Sachschäden werden jedoch angenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Dachorganisation der jüdischen Gemeinden in Frankreich verurteilt in einer Stellungsnahme die Ausschreitungen gegen einen Gebetsraum am Weihnachtstag in Ajaccio, der Hauptstadt der französischen Insel Korsika.

Göring-Eckardt sieht im Bau von „ausreichend Moscheen“ eine Notwendigkeit der Stadtplanung in Deutschland. Zudem spricht sich gegen eine Bevorzugung christlicher Flüchtlinge vor Muslimen aus.

Zum ersten Jahrestag des terroristischen Angriffs auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ wollen Frankreichs Muslime ein Wochenende der „offenen Türen“ organisieren.

Die Mevlana Moschee in Berlin-Kreuzberg erhielt ein Paket mit einem Schweinekopf und einem Koran. Bereits 2014 wurde ein Brandanschlag auf die Moschee verübt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Verschiedene muslimische sowie nichtmuslimische Religionsgemeinschaften und Vertreter verurteilen den Anschlag auf eine Stuttgarter Moschee und zeigen sich solidarisch mit der Moscheegemeinde.

In Stuttgart wurde auf eine DITIB-Moschee letzte Nacht ein Anschlag verübt. Ein islamfeindlicher Hintergrund der Tat wird nicht ausgeschlossen.