
Zwei Monate nach dem Tod von Rahma A. in Hemmingen-Arnum gibt es weiterhin kein Motiv. Der Beschuldigte schweigt, die Ermittlungen liefern keine Hinweise.

In der Schweiz sorgt die Debatte über ein Kopftuchverbot im Schuldienst erneut für Kontroversen. In Worb wurde einer bereits angestellten Lehrerin gekündigt, weil sie im Unterricht ein Kopftuch trug. Muslime sprechen von einem besorgniserregenden Signal.

Eine junge Muslimin hatte sich erfolgreich für eine Ausbildungsstelle bei der JVA Dortmund beworben – und wurde zum Informationstag eingeladen. Vor Ort folgte die Absage. Der Grund: ihr Kopftuch.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) zeigt sich irritiert über Aussagen von Integrationsministerin Claudia Plakolm zum Kopftuch und Kindeswohl. Präsident Vural fordert eine öffentliche Klarstellung.

Ein Mann beschimpft am Freitagnachmittag in einem Regionalzug eine 49-jährige Frau wegen ihres Kopftuchs und läuft ihr aggressiv entgegen. Die Polizei ermittelt.

In Genf wurde einer Muslimin der Zutritt zu einem Restaurant verweigert, weil sie ein Kopftuch trug. Das Lokal verweist auf eine Hausregel, die grundsätzlich alle Kopfbedeckungen untersagt.

Erst geht es um einen Sitzplatz, dann wird eine Frau mit Kopftuch geschlagen und rassistisch beleidigt. Eine Münchnerin geht dazwischen.

Am Amberger Bahnhof wurde eine 13-jährige Muslimin am Freitag Opfer eines mutmaßlich islamfeindlichen Angriffs. Ein Unbekannter versuchte, ihr das Kopftuch vom Kopf zu ziehen und beschimpfte sie.

Eine 18-jährige Muslimin wurde in Berlin islamfeindlich beleidigt und körperlich angegriffen. Der Täter soll versucht haben, ihr das Kopftuch herunterzureißen. Der Staatsschutz ermittelt.

Lehrerinnen in Berlin dürfen künftig ein Kopftuch im Unterricht tragen – CDU und SPD reagieren damit auf ein Urteil. Ein Haken bleibt: Das Kopftuch ist erlaubt – solange der Schulfrieden nicht leidet.