
Seitdem Schuljahr 2012/13 bietet NRW den islamischen Religionsunterricht an. Das Modellprojekt läuft nächstes Jahr aus. Das Schulministerium zieht Bilanz und legt eine wissenschaftliche IRU-Evaluation vor.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung legte zwei Gutachten über islamische Religionsgemeinschaften vor, wonach ihnen grundsätzlich dieser Status zustünde. Verhandlungen über einen Religionsvertrag seien aber an Bedingungen geknüpft.

Der islamische Religionsunterricht in NRW soll weiter ausgebaut werden. Auch wenn ein LehrerInnenmangel deutschlandweit zu erkennen ist, gebe es bei der Erteilung des islamischen Religionsunterrichtes kein Nachwuchsproblem.

Der Auftrag zur Islam-Studie kam Jahre vor der Landtagswahl. Nun liegen die Ergebnisse vor: Nicht jede Empfehlung der Wissenschaftler wird bei Bayerns Staatsregierung auf Gegenliebe stoßen.

Das Land NRW plant ab dem Schuljahr 2018/19 die Einführung von islamischem Religionsunterricht an Berufskollegs.

Eigentlich sollte der Islamische Religionsunterricht in Baden-Württemberg als reguläres Fach eingeführt werden. Die Landesregierung hat sich aber doch dagegen entschieden und verlängert das Modellprojekt um ein weiteres Jahr.

Laut Medienberichten hat NRW-Landesregierung sämtliche Kooperationen mit der DITIB beendet. Grund sei die fehlende Neutralität. Die Grünen werfen der Landesregierung „planloses“ Agieren vor.

Seit vielen Jahren läuft in Bayern ein Modellversuch zum Islamunterricht. Der neue Kultusminister verkündete, dass der Modellversuch nicht weiter ausgeweitet wird. Damit widerspricht er dem Vorhaben seines Vorgängers.

Bis Ende des Jahres muss die DITIB bestimmte Auflagen erfüllen, sonst endet die Zusammenarbeit mit dem hessischen Land beim islamischen Religionsunterricht. Jetzt gibt es neue Kritik.