
Mit einer ergreifenden Trauerfeier erinnern Politiker und Angehörige an die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau – und fordern Konsequenzen. Schock und Fassungslosigkeit sind in der Stadt weiterhin allgegenwärtig.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will mit Vertretern von Migrantenorganisationen weitere Maßnahmen zum Kampf gegen Islamfeindlichkeit erörtern.

Nach dem Anschlag in Hanau möchte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Erscheinungsformen von Islamfeindlichkeit analysieren und gründet eine Expertengruppe. Diesen Schritt fordern Muslime seit Jahren.

Brennende Moscheen, Häuser und Geschäfte – in Indiens Hauptstadt Neu Delhi entladen sich die Spannungen zwischen Hindus und Muslimen in einer Gewaltwelle.

Schmerz und Trauer sitzen nach dem Anschlag in Hanau tief. Am Sonntag demonstrieren 10.000 Menschen gegen die steigende Islamfeindlichkeit.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung fordert Gesellschaft und Politik zu mehr Einsatz gegen Rassismus und Muslimfeindlichkeit auf.

Das niedersächsische Innenministerium möchte mit erhöhten Schutzmaßnahmen an Moscheen ein deutliches Signal gegen Gewalt gegen Muslime setzen.

In der Londoner Zentralmoschee wurde ein Muezzin mit einem Messer attackiert und niedergestochen. Der Täter konnte noch vor Ort verhaftet werden.

Mehrere Moscheen in NRW sind am Mittwoch in E-Mails bedroht worden. Die Polizei reagierte mit größeren Einsätzen. Die Moscheen wurden evakuiert.

Aus einer Antwort auf eine Große Anfrage geht nun hervor, dass im vergangenen Jahr 184 islamfeindliche Straftaten auf Moschee und muslimische Einrichtungen erfasst wurden.