Das türkische Religionsamt Diyanet hat sich mit einem in acht Sprachen verfassten Aufruf an die Vertreter von Sunniten und Schiiten in aller Welt gewandt. Sie warnt darin vor den Folgen der Spaltung aufgrund anhaltender gesellschaftlicher Krisen für die islamische Welt.
Die Ausstellung „Kinder Abrahams“ im Papyrusmuseum in Wien legt Augenmerk auf die Bibel und ihrer Rezeption in den Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam. Erstmals werden einmalige Originale gezeigt.
Großbritannien will in den kommenden Wochen die erste islamische Anleihe außerhalb der islamischen Welt herausgeben. Dabei bedient man sich einem klassischen Instrument des „Islamic Finance“. Es ist auch ein erster großer Test alternativer Finanzprodukte.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich gegen einen laizistischen Staat ausgesprochen. Der Landesvater bekräftigte, dass sich Religionen in einer Gesellschaft entfalten können sollten. Das Gespräch führte Michael Jacquemain.
Das Jahrestreffen der Ahmadiyya Muslim Jamaat, die Jalsa Salana, findet ab Freitag in der Karlsruher Messe statt. Zu dem größten Treffen der Bewegung werden mehr als 35.000 Teilnehmer erwartet.
In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion benennt die Bundesregierung erstmals ein Phänomen des „Anti-Islam-Extremismus“. Trotzdem werden offen Hass verbreitende Blogs weiterhin nicht als extremistisch eingestuft.
Muslime begehen heute die „Nacht der Vergebung“. In ihr sind die „Tore der Barmherzigkeit“ weit geöffnet und die Gläubigen konzentrieren sich kurz vor Beginn des Ramadans auf ihre Gottesdienste.
Die Debatten um Parallelgesellschaften, in denen sich mutmaßlich Gruppen von der Gesellschaft abschotten, führen an den wahren Problemen der Integration vorbei. Rosemarie Sackmann zeigt, wie die Debatten auch genutzt werden, um die staatliche Autorität zu stärken.
Der Monat Ramadan steht kurz bevor. Daher beschäftigen wir uns in unserer Reihe „Ein Hadith – Ein Gedanke“ ab heute mit dem Thema „Fasten im Ramadan“. Schließlich ist der Fastenmonat auch eine Möglichkeit, um Vergebung für die eigenen Sünden zu erlangen.
In einem Gastbeitrag für den Kölner Stadt-Anzeiger fordert der frühere Bundespräsident Christian Wulff einen neuen Umgang mit Bürgern ausländischer Herkunft. Hintergrund ist auch der Nagelbomben-Anschlag in der Kölner Keupstraße vor zehn Jahren.