Beiträge zum Stichwort: Flüchtlingskrise

Das Bild des kleinen Omran, der in Aleppo nach einem Bombenangriff gerettet wurde, erschüttert die Welt. Aber was kann es bewirken? Oder ist es bald schon wieder vergessen?

20
08
2016

Die Karikatur über den ertrunkenen und angespülten Flüchtlingsjungen Aylan bestürzte die ganze Welt. Das Symbol der Flüchtlingskrise wurde in der aktuellen Ausgabe des Satiremagazins Charlie Hebdo karikiert und mit den „Grapschern“ aus Köln gleichgesetzt. Das ist islamfeindlich und menschenverachtend, sagt Milena Rampoldi.

17
01
2016
In einem Interview mit der Passauer Neuen Presse erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die EU sei keine Sozialunion. Kritiker aus verschiedenen Lagern werfen der Bundeskanzlerin seitdem vor, rechtspopulistische Ressentiments aufzugreifen und selbst zu schüren. Schließlich hatten die rechtsextreme NPD ("Wir sind nicht das Sozialamt der Welt.") und die als rechtspopulistisch geltende AfD ("Wir sind nicht das Weltsozialamt.") ähnliche Slogans im Wahlkampf benutzt. Nun hat sich auch der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Jürgen Micksch, kritisch zu den Äußerungen der Bundeskanzlerin zu Wort gemeldet. Micksch bezeichnete es als "Wahlhilfe für Rechtspopulisten", wenn die Bundeskanzlerin sage: "Wir wollen Hartz IV nicht für EU-Bürger zahlen, die sich allein zur Arbeitssuche in Deutschland aufhalten". Merkel verschweige, dass eine angebliche Zuwanderung in die Sozialsysteme kaum stattfinde. Frieden wird gefährdet "Europaweit greifen Regierungen die Argumentationen von Rechtspopulisten auf, deren gemeinsamer Kern rassistische Einstellungen sind. Das stärkt den Rassismus in der Bevölkerung. Der Frieden in unserer Gesellschaft und in den europäischen Ländern wird dadurch gefährdet. Aufgabe verantwortlicher Politik ist die kritische Auseinandersetzung mit rassistischer Stimmungsmache", so Jürgen Micksch. Nach den Wahlen werde es eine der wichtigsten Herausforderungen für das Europäische Parlament sein, europäische und nationale Programme gegen Rassismus und Rechtsextremismus auf den Weg zu bringen. Dankbar sei der Interkulturelle Rat dem Bundespräsidenten, der die Einwanderung befürworte und dazu anrege, nicht mehr von "wir und denen" zu reden. CSU macht Wahlkampf gegen Türken Unterdessen ist die CDU-Schwesterpartei CSU, die bereits mit dem Slogan "Wer betrügt, fliegt." für Schlagzeilen gesorgt hatte, mit einer neuen Aktion auffällig geworden. Die CSU beklebt derzeit ihre Europaplakate mit gelben Bannern, auf denen draufsteht: "Türkei-Beitritt verhindern!". Damit übernimmt die CSU weitere Slogans und Positionen von rechtsextremen und rechtspopulistischen Parteien.

Die mögliche Einschränkung des Familiennachzugs für syrische Flüchtlinge sorgt weiter für Diskussionen. Muslime warnen vor sozialen Spannungen, die durch das fehlende familiäre Umfeld entstehen könnten.

12
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2015
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SPD © Metropolico.org auf flickr, bearbeitet by IslamiQ

Die sächsische SPD fordert ein Integrationsgesetz und eine bessere Willkommenskultur für Flüchtlinge. Man müsse als Gesellschaft der Hetze der islamfeindlichen Pegida entgegenwirken.

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11
2015
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Die negativen Schlagzeilen über Flüchtlinge häufen sich. Immer stärker wird das Ihr -und Wir Gefälle ausgeweitet. Doch würde ein Blick in die Geschichte nicht zeigen, dass wir alle Flüchtlinge sind? Ein Kommentar von Dr. Ahmad Milad Karimi.

08
11
2015
Symbolfoto: interreligiöses Weltfriedenstreffen, Kirchen, Moscheen, Synagogen © by murdelta auf Flickr (CC BY 2.0), bearbeitet islamiQ

In Stuttgart wurde ein Rat der Religionen gegründet, dem christliche, jüdische und islamische Gemeinden angehören. Der Rat verfolgt das Ziel, vereint Flüchtlingshilfe zu betreiben und der Islamfeindlichkeit in der Gesellschaft entgegen zu wirken.

28
10
2015