
In Xinjiang geht China mit zunehmender Härte gegen die muslimischen Uiguren vor. Doch werde die Situation der Muslime von Medienberichten bewusst verharmlost.

China habe dazu beigetragen, dass in Myanmar ein befristeter Waffenstillstand beschlossen wurde. Das hat die Armee erklärt. Die vertriebene Rohingya findet aber keine Erwähnung in der Erklärung.

Das dänische Parlament hat ein umstrittenes Gesetz verabschiedet. Künftig müssen Muslime ihre Einbürgerung mit einem Handschlag besiegeln.

Griechenland wurde vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt, weil im Falle eines Erbstreits das islamische Erbrecht angewendet wurde. Dies dürfe nur angewendet werden, wenn die Betroffenen dadurch keine Diskriminierung erfahren.

Im schweizerischen Kanton Waadt leben rund 30 000 Muslime. Sie werden voraussichtlich Pionierarbeit leisten. Der kürzlich gegründete Verband der muslimischen Gemeinden (UVAM) ist als erste Union ihrer Art auf dem besten Weg, rechtliche Anerkennung im Kanton zu erlangen.

In Bergamo macht ein Anti-Moscheen-Gesetz der rechten Lega die Neueinrichtung von Moscheen so gut wie unmöglich. Mit dem Verkauf einer Kirche an Muslime wurde eine Debatte ausgelöst.

In Wien gingen etwa 17 Tausend Demonstranten auf die Straße um gegen die „rassistische“ Migrationspolitik der rechtspopulistischen Regierung zu protestieren.

Eine junge Stundentin aus Tensessee musste aufgrund des Tragen eines Kopftuchs den Unterricht verlassen. Jetzt möchte sie gegen das College klagen und bekommt Unterstützung.

Der französische Senat bekräftigte das bestehende Burkaverbot. Zuvor bewerteten Menschenrechtker das Verbot als Verstoß gegen die Religionsfreiheit.