
Angriff auf ein Israeli in Berlin und die Echoverleihung. Die Debatte über den Antisemitismus in Deutschland hält an. Ein Überblick der Stimmen zu der aktuellen Debatte.

In DITIB-Moscheen sollen Kinder in Militäruniform türkische Soldaten nachgeahmt haben. Starke Kritik kam von politischer Seite. DITIB distanziert sich nun von den Aufführungen und versucht den Gedanken hinter der Andacht zu erklären.

In Berlin wurde ein Israeli gewalttätig angegriffen. Dass der Angegriffene kein Jude ist, ändere laut Experten jedoch nicht die Tatsache, dass es sich um einen antisemitischen Vorfall handelt. Der Täter hat sich der Polizei gestellt.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Die DITIB wird das geplante Institut für Islamische Theologie an der Berliner Humboldt-Universität nicht unterstützen. Die Universität drücke ihr eigenes Theologieverständnis durch und lasse konstruktive Mitarbeit der islamischen Religionsgemeinschaften nicht zu.

Die Kindertagesstätte „Abrahams Kinder“ startet zum 1. August. „Abrahams Kinder“ sei ein gemeinsames Projekt von Diakonie, der katholischen Kirchengemeinde und der DITIB-Moschee in Gifhorn.

Wenn ein Mensch wegen seiner Religion oder Hautfarbe angegriffen wird, spricht man von Hasskriminalität. Nun liegen die Zahlen für 2017 für den Südwesten vor.

Seit Jahresbeginn gab es mehr als 40 Anschläge auf Moscheen in Deutschland. Das Deutsche Islamforum bezeichnet die Anschlagsserie als erschreckend und hofft auf deutliche Zeichen der Solidarität.

Als Reaktion auf religiös motiviertes Mobbing an Schulen fordert die evangelische Kirche die Landesregierungen dazu auf, den jüdischen, christlichen und islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen verstärkt zu fördern.

Das geplante Institut für Islamische Theologie an der Berliner Humboldt-Universität (HU) bekommt weitere Unterstützung. Während der Zentralrat (ZMD) den Vertrag unterzeichnet, wird die Islamische Föderation in Berlin (IFB) ihre Mitglieder befragen.