Viele muslimische Studierende kennen das Dilemma: Zwischen Vorlesungen, Seminaren, Übungen und Praktika möchten sie die täglichen Gebetszeiten einhalten. Leider gibt es an den Universitäten oftmals nur dürftige oder gar keine Möglichkeiten, die Gebetswaschung vorzunehmen und anschließend das Gebet zu verrichten. Was muslimische Studierende tun können, schreibt Ali Karaca.
Das Bundesverfassungsgericht hat mit seiner Grundsatzentscheidung zum Kopftuch eine Lanze für die pluralistische Gesellschaft gebrochen. Es hat aber auch deutlich gemacht, dass sein Appell gesellschaftlicher Akzeptanz bedarf und Konflikte zur Einschränkung von Freiheitsrechten führen dürfen.
Die Instagram-Generation verbringt scheinbar mehr Zeit in „Sozialen Netzwerken“ als im „Offline-Leben“ mit Familie oder Freunden. Auch für muslimische Jugendliche sind soziale Netzwerke nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken. Was das für Folgen hat und wie man sich diesen widersetzen kann, schreibt Ali Karaca.
„Was bedeutet das eigentlich – bunt zu sein? Laut dem Duden ist bunt, das Gegenteil von grau, schwarz, weiß und benennt einen gemischten, vielgestaltigen Zustand, der wirr bzw. ungeordnet wirken kann.“ Erdoğan Karakaya schreibt, was bunt sein für ihn (nicht) bedeutet.
Islamunterricht in der Moschee gibt es in nahezu überall. Islamischer Religionsunterricht in der Schule soll möglichst überall in Deutschland angeboten werden. Worin sich die beiden Orte religiöser Erziehung unterscheiden und wo ihr Stärken und Schwächen liegen erklärt Burhan Kesici im Gespräch mit IslamiQ.
Welche Bedeutung hat Presse- und Meinungsfreiheit nach den Anschlägen auf „Charlie Hedo“? Wo liegen die Grenzen von Meinungsfreiheit und Satire? Und welche Rolle spielen Muslimen in dieser Debatte? Diesen Fragen widmet sich der Politikwissenschaftler, Rassismus-Experte und Blogger Benjamin Opratko.
Präventive Maßnahmen schüren den Verdacht gegen Muslime. Andererseits ist unbestritten, dass Gewalt „im Namen des Islams“ ausgeübt wird. Der Islamwissenschaftler Ali Özgür Özdil zeigt Möglichkeiten auf, wie Muslime ihre Probleme lösen können, ohne selbst problematisiert zu werden.
In säkularen, pluralistischen Gesellschaften ist gläubigen Menschen ihre religiöse Identität besonders wichtig. Umso bedeutender sind deshalb religiöse Bildungsangebote in Schule und Moschee. Ein Gespräch mit dem Tübinger Religionspädagogen Ismail Yavuzcan über Islamischen Religionsunterricht und Extremismusprävention.
Das neue Islamgesetz in Österreich ist verfassungsrechtlich äußerst fragwürdig. Es ist Ausdruck einer institutionalisierten Islamophobie. Der Politikwissenschaftler und Islamopobieexperte Dr. Farid Hafez gibt einen Überblick.
Ein halbes Jahr ist nun vergangen. Am 11.8.2014 wurde ein Anschlag auf die Berliner Mevlana Moschee verübt. Fazlı Altın, ehemaliger Präsident der Islamischen Föderation, schreibt, was sich seitdem getan hat.