
Die Bundeswehr erhält einen Militärrabbiner für die jüdischen Soldaten. Ein vergleichbares Angebot für muslimische Soldaten existiert bisher nicht. Möglichkeiten einer muslimischen Militärseelsorge sollen aber diskutiert werden.

Nach Angaben der Bundesregierung wurden 2018 mehr als 800 islamfeindliche Übergriffe gemeldet. Muslime fordern nun einen Bundesbeauftragten gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit.

Eine aktuelle Berliner Studie zeigt, dass Muslime sich in Deutschland wie Bürger zweiter Klasse fühlen und ähnliche Benachteiligung erfahren wie Ostdeutsche gegenüber Westdeutschen.

In Bremen wurden erstmals muslimische Gefängnisseelsorger ausgebildet. Das Modellprojekt wurde gemeinsam von der SCHURA Bremen und dem Bremer Justizsenator organisiert.

In Berlin wurden wiederholt am Wochenende mehrere Menschen islamfeindlich und rassistisch beschimpft und attackiert. In allen Fällen ermittelt der Staatsschutz.

Das sechste Institut für islamische Theologie in Deutschland ist in Paderborn offiziell gestartet. Schwerpunkt soll unter anderem die Ausbildung von Religionslehrer*innen werden.

In den letzten Jahren hat sich die extreme Rechte in Sachsen neu formiert. Einem Bericht zufolge wurden eingetragene Vereine gegründet, um in die bürgerliche Gesellschaft einzuwirken.

Einen zusätzlichen Monat gibt es für die Mainzer Al-Nur-Kita. Doch das Verwaltungsgericht Mainz bestätigt die Anordnung zur Schließung. Der Moscheeverein Arab Nil Rhein will Beschwerde dagegen einlegen.

SPD und Grüne in Hamburg wollen Imame vor der Einreise zu einem Sprachtest verpflichten. Die Hamburger Bürgerschaft stimmt einem entsprechenden Antrag nun zu.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.