Artikel von: admin
Marwa El-Sherbini
Antimuslimischer Rassismus: Résumé einer andauernden Gefahr
Der Mord an Dr. Marwa El-Sherbini, der sich heute zum sechsten Mal jährt, ist ein Lehrstück für die verheerenden Folgen, die antimuslimischer Rassismus haben kann. Ein Lehrstück für den mangelhaften Umgang mit islamfeindlichen Taten und eine Mahnung, antimuslimischen Rassismus bzw. Menschenfeindlichkeit nicht ungehindert wuchern zu lassen.
Verfassungsschutzbericht
Verfassungsschutz verheimlicht rückläufige Zahlen von Extremisten
Der aktuelle Verfassungsschutzbericht verheimlicht, dass die Zahl der als „extremistisch“ eingestuften „Islamisten“ in Deutschland rückläufig ist. Vor allem die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş taucht in vielen Landesberichten nicht mehr auf. Micksch fordert, die IGMG nun auch aus dem Bundesbericht zu streichen.
Bei einem Fastenbrechen in Berlin betonte die Bundeskanzlerin Angela Merkel der Islam gehöre ohne Zweifel zu Deutschland. Die Vielfalt der Kulturen und Religionen sei eine große Bereicherung für das Land.
Die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz kritisiert die Zunahme von Islamfeindlichkeit und Antisemitismus. Dialog und Austausch zwischen den Menschen seien notwendig, um diesem Problem entgegenzuwirken.
Der Rat muslimischer Studierender und Akademiker ruft zum zweiten bundesweiten Aktionstag gegen antimuslimischen Rassismus auf. Anlässlich des Todestages von Marwa El-Sherbini wolle man für das Thema Islamfeindlichkeit sensibilisieren.
Landtag NRW
„Haram-Fleisch“-Fauxpas beim Fastenbrechen
Beim Fastenbrechen im nordrhein-westfälischen Landtag zu dem die Landtagspräsidentin einlud, wurde „Haram-Fleisch“ serviert. Viele muslimische Gäste und Landtagsabgeordnete kritisierten diesen Fauxpas.
Marwa El-Sherbini
Stipendium für Weltoffenheit und Toleranz
Zum Gedenken an die Ermordung von Marwa El-Sherbini vergibt die Stadt Dresden zum zweiten mal ein Stipendium für Weltoffenheit und Toleranz an Studierende, die sich in besonderem Maße für diese Werte einsetzen.
Bayerischer Rundfunk
Muslime bedauern Halbmond-Entscheidung
Der Bayerische Rundfunk entfernt das Halbmond-Logo, welches bei Ramadan-Sendungen gezeigt wurde. Dies soll die Folge der scharfen Kritik gewesen sein. Nurhan Soykan vom Koordinationsrat der Muslime (KRM) bedauert die Entscheidung.
Damit Flüchtlinge im Auffanglager in Gießen im Ramadan fasten können, stellen sich Behörden entsprechend um. Auch muslimische Gemeinden in Hessen laden Flüchtlinge zum Fastenbrechen ein.
Umfrageergebnis
CDU nicht mehr so christlich-konservativ
Laut einer Emnid-Umfrage halten 500 Befragte die CDU unter Angela Merkel für weniger christlich-konservativ. So würde es deutlich werden, dass die CDU auch für muslimische Mitbürger eine politische Heimat darstellt, sagt der CDU-Generalsekretär Peter Tauber.











