Israel

Israelischer Professor soll Terror gegen Araber geplant haben

Ein Mathematik-Prof einer israelischen Uni soll massive Terrorpläne gegen arabische Mitbürger gehegt haben. Jetzt steht er vor Gericht. Die Rede ist von zwölf geplanten Terrorzellen und Hunderten Toten.

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Behörde weist Beschwerde nach tödlichen Schüssen auf Geflüchteten ab iQ
Symbolbild: Urteil © Shutterstock, bearbeitet by IslamiQ.

Ein israelischer Mathematik-Professor der Universität Bar-Ilan im Großraum Tel Aviv muss sich wegen mutmaßlicher geplanter Terroranschläge gegen Araber vor Gericht verantworten. Ihm werde laut Anklageschrift vorgeworfen, Anschläge in zahlreichen arabischen und arabisch-jüdischen Gemeinden in ganz Israel geplant zu haben, um Hunderte Araber zu töten, berichteten israelische Medien am Montag.

Ihm werden laut Berichten die Vorbereitung einer terroristischen Handlung, Erpressung durch Drohungen sowie Behinderung der Justiz vorgeworfen. Sein auf nationalistischer Ideologie beruhendes Ziel sei gewesen, israelische Araber zu vertreiben.

Der Mann soll ab Februar 2023 bis zu seiner Festnahme im September einen systematischen Plan ausgearbeitet und zahlreiche konkrete Vorbereitungen durchgeführt haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft bis zum Abschluss des Verfahrens.

Laut Medien plante der gut 60 Jahre alte Mann die Führung von 72 jüdischen Terroristen in 12 Terrorzellen. Unter anderem soll er versucht haben, den rechtsextremen Parlamentsabgeordneten Mosche Feiglin für seine Attentatspläne zu rekrutieren.

Der Anklageschrift zufolge rief der Verdächtige dazu auf, sich an der „Durchführung von Massenmorden sowie der raschen Übernahme der Kontrolle über Krisenherde, Straßen sowie die Ein- und Ausgänge arabischer Gemeinden, gemischt jüdisch-arabischer Städte und Krankenhäuser“ zu beteiligen. (KNA, iQ)