MYANMAR

UN: Rohingya-Muslime droht weiter der Genozid

Die Vereinten Nationen bezeichnen das Vorgehen gegen die Rohingya-Muslime in einem neuen Bericht weiterhin als Genozid. Eine Rückkehr der Geflüchteten sei unmöglich.

17
09
2019
UN, Myanmar, Rohingya-Bericht
Vereinte Nationen (UN) © Shutterstock, bearbeitet by iQ.

Den 600 000 in Myanmar verbliebenen Rohingya droht nach UN-Angaben weiterhin systematische Verfolgung und sogar Genozid. „Myanmar scheitert an seiner Pflicht, einen Völkermord zu verhindern, den Völkermord zu untersuchen und wirksame Gesetze einzuführen, die Völkermord unter Strafe stellen“, sagte ein UN-Menschenrechtsexperte am Montag laut einer Mitteilung.

Vor gut zwei Jahren waren mehr als 700 000 Rohingya innerhalb kurzer Zeit vor Militärgewalt aus Myanmar in das Nachbarland Bangladesch geflohen. UN-Ermittler sprachen von einem „anhaltenden Völkermord„. Die Angehörigen der muslimischen Minderheit werden in ihrem Heimatland seit Jahrzehnten diskriminiert. Viele von ihnen verloren durch ein 1983 erlassenes Gesetz die Staatsbürgerschaft.

Die UN-Menschenrechtsexperten schreiben in ihrem neuen Bericht, dass die Lage in Myanmar eine Rückkehr der vertriebenen Rohingya unmöglich mache. Die 600 000 Rohingya, die in der Region Rakhine geblieben sind, seien weiter Gesetzen unterworfen, die zu Tötungen, Vergewaltigungen, Folter und Vertreibung führten. Die Experten betonen dabei unter anderem diskriminierende Einschränkungen hinsichtlich der Bewegungsfreiheit, was es erschwere, an Nahrung, Bildung oder medizinische Hilfe zu kommen. (dpa, iQ)

Leserkommentare

Kritika sagt:
L.S. Unverändert berichtet Islamiq.de über das selbe Tema mit fast unveränderter Inhalt. Zweifellos tun mir die Rohingya aufrichtig leid. Dennoch sehe ich uns, Einwohner Deutschlands nicht als die richtige Adresse für Hilfe an. Da sollten wir doch an erster Stelle auf denjenigen weisen, der diese Menschen -- nach Islamischer Leseart -- in's Leben gerufen hat, "geschaffen" hat. Genau! auf Allah. Stellen sie sich bitte vor, sie würden ein Straussen-ei geschenkt bekommen und ausbrüten. Sie wären dann der Schöpfer des Kükens. Wenn sie nun das hilflose Küken sich selbst überlassen oder -- in Analogie der Rohingyas -- in eine Umgebung bringen, in der es dauernd, weil es nun mal einer agressiven Vogelrasse an gehört, andere Vögel pickt, daher selber zu 'Vogel-non-grata' wird und letzlich selber schmerzlich gepickt wird. Ich denke, soetwas fällt dann unter Tierquälerei. Der ' Himmel der Tiere ' , das Tierheim, würde dann für eine artgerechte Unterbringung sorgen. Wenn also Allah Sich um Seine Geschöpfe nicht kümmert, -- oder es Allah gar nicht gibt, dessen ist sich 80% der Weltbevölkerung zu 100% sicher -- Also, weil es Allah offensichtlich nicht gibt, (sonst würde Er ja eingreifen ) dann sind die streng Gläubigen, stxnkreichen Öl- und Muslimstaaten im Nahen Osten doch wohl die nächsten Ansprechpartner? Was hat denn die UN mit innerIslamische Streitereien zu tun? Unfassbar und traurich, Kritika
17.09.19
16:41
Emanuel Schaub- sagt:
Ersteinmal :ich würde eher schätzen ,dass 80% der Weltbevölkerung an ALLah,Gott "Quelle"(so schön neutral...klingend) glauben resp. hoffen ,dass "Hilfe" daher kommt . Wenn Ihnen die Menschen wirklich leid tun würden (verräterischer und in Ihrem Fall nicht "LEID" zu-fügend (wie bei einem dazu fähigen Menschen) würden Sie Geld zur Not Linderung schicken. Und nicht diese schrecklichen "Kommentare" . Dann dürfte übrigen auch keinen Christen ode anderen Gläubigen von Deutschland geholfen werden (der "LIEBE Gott hilft ja nicht ...oder. gruß emanuel
20.09.19
12:30