AfD-Fraktion Hamburg

AfD fordert Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg

Die AfD-Fraktion will ein Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg. In einem am Montag veröffentlichten Antrag fordert sie den Senat der Hansestadt zur Einleitung eines entsprechenden Verfahrens auf.

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2018
Islamisches Zentrum Hamburg
Das schiitische Islamische Zentrum Hamburg von außen © islamiQ

Die Hamburger AfD-Fraktion will ein Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH), das die Blaue Moschee an der Alster betreibt. In einem am Montag veröffentlichten Antrag fordert sie den Senat der Hansestadt zur Einleitung eines entsprechenden Verfahrens auf. Das IZH sei „eine antidemokratisch-antisäkulare Institution“, die unter dem Deckmantel einer Religionsgemeinschaft die politische Agenda der iranischen Führung verwirkliche, heißt es zur Begründung. Außerdem verweist die Partei darauf, dass der Verein auch in diesem Jahr Vertreter zur anti-israelischen Al-Quds-Demonstration in Berlin geschickt habe.

Bereits im August wurde ein Ausschuss gefordert

Die AfD hatte bereits im August – kurz nach dem Al-Quds-Tag – in der Hamburgischen Bürgerschaft den Ausschluss des IZH aus dem Hamburger Islamvertrag gefordert. Damals hatten Vertreter aller Parteien das IZH kritisiert, den Antrag jedoch abgelehnt. Die Grünen-Abgeordnete Stefanie von Berg betonte, der Vertrag sei für die vielen Muslime gedacht, die friedlich in Hamburg leben.

Hamburg hatte 2013 als erstes Bundesland einen Staatsvertrag mit mehreren muslimischen Verbänden geschlossen. Er regelt etwa den Religionsunterricht, die Anerkennung islamischer Feiertage, den Bau von Moscheen und die Trägerschaft von Kindertagesstätten. Das IZH ist als Mitglied der Schura, des Rats der islamischen Gemeinden in Hamburg, ebenfalls Vertragspartner. (KNA/iQ)

Leserkommentare

Kritika sagt:
L.S. » die AfD fordert ein Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg « Islamiq ist dagegen, ähnlich wie die Frösche typischerweise dagegen sind, wenn ihr Sumpf trocken gelegt wird. Der Vorschlag, das Islamische Zentrum zu verbieten, ist nicht bereits deshalb verwerflich, weil die AfD dafür - und einige Muslims dagegen sind. Ein prominenter Deutscher Politiker hat vor Kurzem gesagt: Der Islam ist eine grössere Gefahr und -Bedrohung für die Deutsche Gesellschaft und -Demokratie als die AfD. Wenn wir die Zahl der tötlichen Deutsche Opfer, die beide Ideologiën zu verantworten haben vergleichen, dann hat der Islam in Deutschland sehr viele Tote auf dem Gewissen, Die AfD keinen einzigen. Wenn wir die 50 Länder betrachten, in denen der Islam und die Mufties bereits das Sagen haben, dann muss man feststellen, dass in keinem Mufti-beherrschter Staat Demokratie herrscht. Es ist deshalb im Sinne des Erhaltes unseres demokratischen Rechtstaates geboten, den Einfluss des Islam in Deutschland soweit wie möglich zurück zu drängen. Das Verbot des Islamischen Zentrums in Hamburg ist daher das erhabene Ziel, dass die harmlose Mittel heiligt. Kritika meint: Ohne Islam und ohne AfD wäre Deutschland wesentlich friedlicher. Gruss, Kritika
12.11.18
23:26
Angie sagt:
Sollen sie fordern wieviel sie wollen. Es wird eh nichts passieren :)
13.11.18
7:48
Georg Stadler sagt:
Die AfD sollte darüber nachdenken, sich selbst zu verbieten. Einst als Partei der Bürger gegründet, die sich unverstanden gefühlt haben, ist sie immer mehr nach rechts abgedriftet. Das IZH ist alles andere als eine politische Organisation. Wenn der Islam eine wirklich so große Gefahr für die vermeintliche Demokratie in Deutschland ist, sollte man zunächst die Organisationen der Salafisten und Wahabiten verbieten. Diese propagieren einen Islam, welcher den meisten Muslimen zuwider ist.
13.11.18
17:09
olga sagt:
super, hier kommentieren die braunen. lieber eine moschee an jeder straßenecke als einen einziges afd mitglied in deutschland (oder gar diesen gesangsverein im bundestag). die afd ist eine schande!!!!!
13.11.18
17:32
Frederic Voss sagt:
So eine Forderung kann im Grunde genommen auch jeder stellen. Die Begründung, die hier angeführt wurde, hat auf jeden Fall Substanz. Fragen zum Nachdenken: Fordern Islamverbände oder Islamismus-Verbände in Deutschland und Europa nicht schrittweise Elemente der Scharia ein? Betreiben Islamverbände oder Islamismus-Verbände in Deutschland und Europa Moscheen und Koranschulen? Warum existiert der Begriff "Islamismus" erst seit den 1970er Jahren im deutschen Sprachgebrauch? Gab es zuvor in der Geschichte keinen "Islamismus"? Sind Islam und Islamismus nicht zwei Seiten ein und derselben Medaille? Ist die von weiten Teilen von Politik und Medien vorgenommene Unterscheidung zwischen dem Islam als bloßer, friedlicher Religion auf der einen Seite und dem politischen, gewalttätigen "Islamismus - was eher ein Kunstbegriff ist - auf der anderen Seite nicht inhaltlich falsch und eine gefährliche Irreführung?
13.11.18
21:26
Hassan sagt:
Das große Problem die Leute in Europa besonders in Deutschland denken der islam wird vom Iran vrtreten, das ist große Fehler, ich wollte sagen: Es ist kein Fehler in der wahren Religion, aber der Fehler in den Muslimen ist. Wenn sie der islam, der Prophet Mohammad oder der echte Nachfolger Imam Ali bisschen kennen dann können wir zusammen setzen und in Ruhe reden. Alfatimya e. V.
14.11.18
16:03
Enail sagt:
@ Olga Dass es die AFD gibt, ist eine Schande, die den regierenden Parteien zuzuschreiben ist. Diese Partei lag im Frühsommer 2015 gerade mal 3%. Die Politiker, die, ohne das Volk mitzunehmen, gegen dessen Willen die Türen für die muslimische Zuwanderung geöffnet hat, trägt für das Erstarken der AFD die Verantwortung. Morde an jungen Frauen, sexuelle Übergriffe und zunehmende Messerattacken haben ihr übriges dazu beigetragen, dass die AFD immer weiteren Zulauf erhält. Das liegt unter anderem auch daran, dass unsere Verantwortlichen jede Tat als Einzeltat abtun und jedes Verbrechen relativieren. Auch ein Amri ist in einer Moschee, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurde, ein und aus gegangen. Allerdings wird nur beobachtet und weiter nichts gegen die Radikalisierung in den Moscheen getan. Auch dies ein Grund für den Zulauf zur AFD, da keine unserer Parteien wirklich etwas dagegen unternehmen will. Und eine Schande ist es, dass es hunderte von Moscheen gibt, in denen Hass gegen Juden und Christen gelehrt wird. Kinder werden von klein auf mit diesem Hass gegen Kuffar indoktriniert. Eine Schande ist es, dass unsere verantwortlichen Politiker nicht gewillt sind, diesem Hass etwas entgegen zu setzen. Ich weiß nicht welches Geistes Kind ich sein muss, wenn ich mir noch mehr Moscheen wünsche, von denen sicher wieder einige dabei sind, Hass zu verbreiten. Und wie es mal sein könnte, wenn der Islam in Europa die Mehrheit stellt, Christen in der Minderheit sind, kann man aktuell in Pakistan sehen, wo Muslime das Land lahm legen, nachdem ein Gericht eine Christin frei gesprochen hat, von der angeblichen Blasphemie. Das Leben des Richters wird bedroht und das der Christin ebenso. Will man das wirklich fördern. In Frankreich haben nach zunehmendem Antisemitismus, nicht durch Nazis, sondern durch Muslime, die Juden ermorderten und Anschläge ausübten, 40 000 Juden das Land verlassen und sind nach Israel ausgewandert, weil sie sich in Frankreich nicht mehr sicher fühlen. Und viele werden ihnen folgen. In Ägypten werden immer wieder koptische Christen ermordert. Auch in Berlin wurde ein französischer Priester vor ein paar Monaten von einem Muslim ermordet. Nein, ich will nicht an jeder Ecke eine Moschee stehen haben. Nein, so wie sich der Islam in der islamischen Welt zeigt, wo Minderheiten keine Rechte besitzen und sich ihres Lebens nicht sicher fühlen können, so ein Land wünsche ich mir für mich, für meine Kinder und Enkel nicht. Und klar ist, dass jeder braun oder rechts ist, der diese aktuelle Politik kritisiert. Eine ähnliche Zeit hatten wir schon mal. Der Onkel meiner Mutter kam dafür nach Dachau, weil er es wagte, öffentlich seine Meinung zu äußern, die nicht den Vorgaben dieser Zeit entsprachen. Heute wird man dafür nicht mehr weggesperrt, aber dafür in die rechte Ecke verbannt.
17.11.18
0:48
Kritika sagt:
L.S. Wer der "echte Nachfolger Mohammeds" ist, darüber führt die angeblich so friedliche Islam seit längerer Zeit blutige Gefechte. Wenn wir alle Islamische Bewegungen an die kurze Leine führen und streng kontrollieren, dann haben wir automatisch die die von Iran vertretene dabei. Grusss, Kritika.
18.11.18
23:58
Kritika sagt:
L.S. An Enail Kritika wünschte sehr Sie, Enail, würden hochgradig spinnen. Leider spinnen Sie überhaupt nicht, leider sind die von Ihnen beschrieben Zustände reale Fakten und die Beispiele eines fanatischen Islams spielen sich nur wenige Flugstunden von hier wahrhaftig ab. Gruss, Kritika
29.11.18
1:05