Dresden

Pegida und AfD demonstrieren gemeinsam

In Dresden nahmen am Montag Tausende an Kundgebungen der islam- und fremdenfeindlichen Pegida und der AfD teil. Formal waren die Veranstaltungen getrennt, in der Sache aber vereint.

09
05
2017
Pegida
Symbolbild: Demonstration, Kundgebungen Pegida © by blu-news.org auf Flickr (CC BY-SA 2.0), bearbeitet islamiQ

Erstmals haben das islam- und fremdenfeindliche Pegida-Bündnis und die AfD-Basis in Dresden gemeinsam Kundgebungen abgehalten. Der Dresdner AfD-Kreisverband war am Montagabend zwar bemüht, die Versammlungen, die zeitlich aneinander anschließend auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche stattfanden, formal getrennt zu sehen.

Redner beider Lager ließen aber keinen Zweifel daran, dass AfD und Pegida gemeinsam stehen. „Wir haben heute Geschichte geschrieben“, sagte der Vorsitzende der Jungen Alternative (JA) in Dresden, Matthias Scholz. „Heute stehen wir zwar hier in den Demo-Wagen getrennt, aber in der Sache vereint.“

Pegida hatte zuvor unverhohlen und unter Verwendung des AfD-Logos zu einer gemeinsamen Kundgebung aufgerufen. Mehr als die sonst üblichen rund 2000 Anhänger versammelten sich daraufhin vor der Frauenkirche. Pegida-Chef Lutz Bachmann hatte der AfD sein Bündnis bereits mehrfach als Plattform angeboten.

Der AfD-Landesvorstand um Parteichefin Frauke Petry ist gegen solche Veranstaltungen. Für den stellvertretenden Landesvorsitzenden Thomas Hartung bewegen sie sich in einer „Grauzone“. Der Bundesvorstand der Partei hatte Auftritte bei Pegida untersagt. Der Beschluss war allerdings in Teilen vom Bundesschiedsgericht kassiert worden. Anfang April hatte der Landesparteitag der sächsischen AfD für eine Aufhebung des Abgrenzungsbeschlusses votiert. (dpa, iQ)

Leserkommentare

Kritika sagt:
L.S. Die Moslims, die Deutschland zurecht aufgenommen hat und sie damit vor Krieg und Tot bewahrt hat, benehmen sich teilweise sehr un-gastfreundlich. Sie provozieren mit den Logos des agressiven Islam: Kopftuch, Burka, Burkini. Islamkritik heisst bei unseren Islamischen Gästen oft Islamfobie, IslamFeindlichkeit. Mit dem Blick auf ~ 50 Staaten, die der Islam bereits beherrscht und islamisiert hat, sind die Deutschen zurecht alert gegen Islamische Gebräuche wie lebend Verbrennen, Kehle durchschneiden, öffentliches Auspeitschen, Hand ab, Kopf ab, Möge es niemals zu einer kritischen Masse von Moslemen in Deutschland kommen, und die genannten muslimischen Gebräuche in Deutschland eingeführt werden. Das wünscht allen Menschen, die in Deutschland leben, Kitika
13.05.17
1:51
Kritika sagt:
L.S. IslamProbleme, Unfrieden, Kosten, Verlust an Sicherheit, IslamTerror, IslamMorde usw. die der Islam nach Deutschland gebracht hat sind unübersehbar und unbestritten. Die Vorteile dieser Entwicklung liegen ausschliesslich bei den Mohammedaner, die auf dem Fernziel "Islamische Republik Deutschland" hinarbeiten. Deutsche, die diese Entwicklung missbilligen und kritisieren, werden mit Islamofobie oder Islamfeindlich gebrandmarkt. Islamkritiker werden - auch im obigen Text - als Fremden-feindlich dargestellt. Dass man die Flüchtlinge, auch wenn sie Muslims sind, zurecht aus humanitären Gründen aufnimmt, gleichzeitig ihre Religion und Idiologie verabscheuen kann, scheint von den Wortführenden Muslimen nicht wahrgenommen zu werden. Kritika meint: ohne Islam wäre die Welt wesentlich friedlicher, dennoch sollten wir die Flüchtlinge, auch wenn sie Muslims sind bei uns aufnehmen. Für das fordernde Benehmen einiger Flüchtliche und die Provokation einiger MuslimFrauen mit ihrem Kopftuch, Burka, Burkini, hat Kritika kein Verständnis. So benimmt man sich nicht genüber seinen Gastgebern und Rettern vor Elend und Todesbedrohung. Gruss, Kritika
13.05.17
2:59