Erneut werden Muslime in NRW mit dem Hinweis auf den Status des Islam von wichtigen Entscheidungen ausgeschlossen. Die Medienkommission bekommt, trotz 1,5 Millionen Muslimen im größten Bundesland, keinen muslimischen Vertreter.
Welche Bedeutung hat der islamische Friedensgruß? Welche Stellung hat das Wissen im Islam? Was ist der Maßstab bei Allah? Und was denken Muslime in Bezug auf Rassismus? Fragen und Antworten gibt es in den Freitagspredigten der islamischen Religionsgemeinschaften.
Nach dem es schon in den Großstädten Berlin und Hannover möglich ist, folgt nun auch ein Beschluss in Mainz, der sarglose Bestattungen, nur in einem Tuch eingehüllt, für Muslime gestattet.
Nordrhein-Westfalen will die Verleihung von Körperschaftsrechten erschweren. Besonders muslimische Religionsgemeinschaften dürften es dann schwerer haben, als Körperschaft anerkannt zu werden. Kirchen und Jüdische Gemeinden sind vom neuen Gesetz nicht betroffen.
Der frühere Bundespräsident Christian Wulff mahnte bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Prozess gegen ihn in der türkischen Stadt Tarsus zu einem stärkeren Miteinander der Religionen. Ihm wurde die Ehrenbürgerschaft der Stadt verliehen. Erneut gelang es ihm, Sympathiepunkte zu sammeln.
Islambilder in Deutschland und Europa sind auch historisch gewachsen. Viele Vorurteile aus vergangenen Tagen haben auch ihren Einfluss auf das jetzige Islambild. Das Beispiel Martin Luther zeigt dies sehr deutlich.
Islamfeindliche Parteien erlebten am Sonntag bei den Kommunalwahlen in München ein Desaster. Besonders die Partei „Die Freheit“ vom islamfeindlichen Prediger Michael Stürzenberger erlebte eine herbe Niederlage. Zuvor hatten Muslime vor der Wahl zu einem deutlichen Zeichen gegen Rechts aufgerufen.
Eine neue Sonderausstellung zeigt das oft unbekannte Leben der Muslime in Brandenburg-Preußen und wie die riesige Orientbegeisterung vergangener Tage in Deutschland aussah. Einzigartige Exponate geben einen Einblick in längst vergessene Tage.
Rechtsextreme Organisationen in NRW wollen erneut gezielt vor Flüchtlingsheimen und Moscheen demonstrieren. NRW-Innenminister Jäger warnt vor einer Zunahme fremdenfeindlicher Aktivitäten. In der Vergangenheit kam es bei ähnlichen Veranstaltungen zu Ausschreitungen.
Der Jüdische Weltkongress fordert die Vereinten Nationen auf, das Schächtverbot als Verstoß gegen die Religionsfreiheit zu verurteilen. Auch in Deutschland ist das Schächten nach islamischen und jüdischen Vorschriften verboten. Muslime kritisieren ebenfalls diese Regelung.