Ein böses Vorurteil, das nicht nur in Israel populär ist: Europa sei gefährlich für Juden, wegen der Muslime. Das entspricht aber weder der Statistik noch dem Alltag. Ein Gastbeitrag von Armin Langer.
Als Reaktion auf die Pegida-Demonstrationen initiiert das Bündnis „Dresden für alles“ eine „Angsthasenprozession“ um satirisch gegen Pegida zu protestieren und für die Ängste von Muslimen und Flüchtlingen zu sensibilisieren.
Im Rahmen der „Berlin Bycicle Week“ fahren Imame und Rabbis gemeinsam auf dem Fahrrad durch Berlin. Ein Akt des Zusammenhalts und gleichzeitig eine Demonstration für mehr Toleranz.
Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland haben häufiger Kontakt zu Muslimen als Ältere. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Freitag veröffentlichte Studie des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM).
Benachteiligung aufgrund der Herkunft oder Religion gibt es überall – auch in Deutschland. Ob jemand „voll integriert“ und qualifiziert ist, spielt dabei keine große Rolle. Die Stereotype und Vorbehalte sitzen nunmal fest in den Köpfen. Wie sich diese im Alltag bemerkbar machen, schreibt Sebahat Özcan, ausgehend von einer (leider) wahren Geschichte.
Eine Emnid-Studie zeigt, dass jeder zweite Deutsche glaubt Juden, Muslime und Christen beten den selben Gott an.
Der Islamratsvorsitzende Kızılkaya einigte sich bei einem Treffen mit Roger Lewentz, dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, auf eine engere Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaft mit staatlichen Institutionen.
SPD-Fraktionschef fordert „Kirchensteuer“ für Muslime. Dadurch könne man die Auslandsfinanzierung der islamischen Religionsgemeinschaften verhindern.
Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio warnt vor einem Generalverdacht gegen fromme Muslime. Man müsse als Gesellschaft einladend gegenüber allen Religionsgemeinschaften agieren.
Diskriminierung aufgrund der Herkunft oder Religion gibt es überall – auch in Deutschland. Ob jemand „voll integriert“ und qualifiziert ist, spielt dabei keine große Rolle. Die Stereotype und Vorbehalte sitzen nun mal fest in den Köpfen. Wie sich diese im Alltag bemerkbar machen, schreibt Sebahat Özcan, ausgehend von einer (leider) wahren Geschichte.