
Seit dem 7. Oktober werden immer mehr Muslime zur Zielscheibe von islamfeindlichen Angriffen. Am Mittwoch wurde die Erklärung zur Bekämpfung von antimuslimischem Rassismus unterzeichnet. Doch was steht drin?

Seit fast 20 Jahren mischt der Rechtsaußen Wilders mit seiner islamfeindlichen Partei die Niederlande auf. Jetzt ist er der große Wahlsieger. Niederländische Muslime befürchten eine Periode der Unsicherheit.

Eigentlich sollte es auf der Islamkonferenz um Muslimfeindlichkeit gehen. Kurz vorher wird die Tagesordnung mit dem Thema Antisemitismus erweitert. Statt dem bekannten Dialog mit muslimischen Vertretern, gab es diesmal einen Monolog. Ein Kommentar.

Auch in Österreich sind die Folgen des Nahostkonflikts spürbar. In Wien soll eine unbekannte Person mit einer Luftdruckwaffe auf Muslime geschossen haben. Die Polizei ermittelt.

Seit dem 7. Oktober beklagen viele Menschen eine Zunahme von Antisemitismus in Berlin. Nun weist eine Beratungsstelle auf die steigende Islamfeindlichkeit an Schulen hin.

Der Nahostkonflikt überschattet die Deutsche Islamkonferenz. Neben Islamfeindlichkeit ist der Antisemitismus unter Muslimen ein zentrales Thema. Doch kamen Muslime kaum zu Wort.

Laut einer aktuellen Studie empfindet jeder dritte Muslim Diskriminierung, insbesondere bei der Wohnungssuche. Die höchste Rate an Diskriminierung erleben dabei muslimische Frauen, insbesondere wenn sie ein Kopftuch tragen.

Seit dem 7. Oktober beobachtet die Dokustelle einen beunruhigenden Anstieg von Antimuslimischem Rassismus in Österreich. Die Dokustelle fordert jeden dazu auf, sich aktiv gegen Diskriminierung einzusetzen.

Die Zahl der Straftaten gegen Muslime und Moscheen in Deutschland nimmt wieder zu. In den ersten neun Monaten wurden bereits mehr Angriffe registriert als im Vorjahr.

Am Dienstag äußerte sich der Koordinationsrat der Muslime erneut zum Nahostkonflikt und dem herrschenden Diskurs in Deutschland. In einer Erklärung mahnt der KRM zu mehr Sachlichkeit und fordert eine differenzierte Betrachtung auf die Geschehnisse.