
Schritt für Schritt hat Niedersachsen in den vergangenen Jahren Abmachungen mit den Muslimen getroffen, etwa zum Islamunterricht oder Friedhöfen und Seelsorge. An dem Vertragswerk, der die Kooperation würdigen soll, fordert die Opposition nun Nachbesserungen.

Der Generalsekretär der CSU fordert ein deutsches Islam-Gesetz. Europa müsse seinen eigenen Islam kultivieren. Muslime sehen die Forderung kritisch und rufen Scheuer zur Besonnenheit auf.

Schätzungen zufolge gehören der Bundeswehr zwischen 1200 und 1600 Soldaten islamischen Glaubens an. Eine von ihnen ist Nariman Reinke, Hauptfeldwebel mit Eltern aus Marokko. Sie meint, die Bundeswehrführung müsse mehr für Muslime tun.

Wie gehen muslimische Schülerinnen mit dem Kopftuchverbot in Frankreich um und wie fühlen sie sich, wenn Politikerinnen ihre Entscheidung als Versklavung definieren. Ayşenur Kiper antwortet.

Seitdem in der Kölner Silvesternacht nordafrikanische Migranten massenhaft Frauen belästigten, hat das Bild vom sexuelle enthemmten Muslim in deutschen Medien wieder Hochkonjunktur. Doch neu ist es nicht.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gratulierten den Muslimen zur Regâib-Nacht und zum Beginn der gesegneten drei Monate. Das Echo ist groß.

Franzosen rufen zum Boykott gegen Marken auf, die islamkonforme Kleidung für muslimische Frauen anbieten. Mit diesem eigenartigen Freiheitsverständnis, wollen sie gegen „Unterdrückung“ kämpfen.

Burhan Kesici ist der neue KRM-Sprecher. Diese Position bekleidet er für die nächsten sechs Monate. Im Interview mit IslamiQ erklärt Kesici, wie sich die innermuslimische Zusammenarbeit im KRM weiter entwickeln wird.

Muslime stehen häufig unter Generalverdacht. Als wäre ihre Religion vom Ursprung her auf Gewalt ausgerichtet, sind sie oft Hass und Hetze ausgesetzt. Dabei wissen viele Menschen kaum etwas über den Islam.

Der Frankfurter Wissenschaftler Bekim Agai warnt davor Muslime auf deren Religion zu reduzieren. Schwierigkeiten mit Muslimen sollten nicht immer „islamspezifisch“ gesehen werden, so könne man auch eher Lösungen für diese finden.