
Auch 10 Jahre nach ihrem Tod bleibt Marwa El-Sherbini unvergessen. Sie wurde im Dresdner Landgericht ermordet. Das Motiv: Islamhass.

In Bremen wurde der Marwa-El-Sherbini-Platz eingeweiht. Der Platz soll an die schreckliche Tat im Jahr 2009 erinnern. Marwa El-Sherbini wurde damals von einem Rassisten in einem Dresdner Gerichtssaal ermordet.

Anlässlich des Tages gegen antimuslimischen Rassismus: Mehr als 20 Organisationen setzen ein leuchtendes Zeichen gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit.

Zum dritten Mal in Folge hat die Stadt Dresden das Marwa El Sherbini-Stipendium vergeben. Dieses Mal an eine Studentin aus Ägypten.

Heute vor acht Jahren wurde Marwa El-Sherbini im Dresdner Landgericht mit 16 Messerstichen ermordet. Seither erinnern Muslime an sie. Der 1. Juli wurde zum „Tag gegen antimuslimischen Rasissmus“.

Das Marwa El-Sherbini-Stipendium für Weltoffenheit und Toleranz wird zum dritten Mal ausgeschrieben. Es soll an die islamfeindliche Ermordung der ägyptischen Pharmazeutin in einem deutschen Gerichtssaal erinnern.
Der Mord an Dr. Marwa El-Sherbini, der sich heute zum sechsten Mal jährt, ist ein Lehrstück für die verheerenden Folgen, die antimuslimischer Rassismus haben kann. Ein Lehrstück für den mangelhaften Umgang mit islamfeindlichen Taten und eine Mahnung, antimuslimischen Rassismus bzw. Menschenfeindlichkeit nicht ungehindert wuchern zu lassen.
Der Rat muslimischer Studierender und Akademiker ruft zum zweiten bundesweiten Aktionstag gegen antimuslimischen Rassismus auf. Anlässlich des Todestages von Marwa El-Sherbini wolle man für das Thema Islamfeindlichkeit sensibilisieren.
Zum Gedenken an die Ermordung von Marwa El-Sherbini vergibt die Stadt Dresden zum zweiten mal ein Stipendium für Weltoffenheit und Toleranz an Studierende, die sich in besonderem Maße für diese Werte einsetzen.