
Der „European Islamophobia Report 2022“ wurde veröffentlicht. Darin wird die Lage und Entwicklung von islamfeindlichen Einstellungen in 23 Ländern dargestellt.

Nach den Anschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch erklärten die Vereinten Nationen den 15. März zum internationalen Tag zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit. Heute jährt sich der Anschlag zum vierten Mal.

Im Jahr 2022 hat es in Deutschland täglich fast zwei Angriffe auf Muslime und Moscheen gegeben. Insgesamt wurden 569 islamfeindliche Straftaten erfasst.

In Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr 115 islamfeindliche Straftaten erfasst. Die Täter werden hauptsächlich dem rechten Spektrum zugeordnet.

Nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien erhält eine Moschee in London einen islamfeindlichen Brief. Der Verfasser bedauert die geringen Opferzahlen und hätte sich mehr Tote gewünscht.

Das Europäische Parlament hat die Immunität des französischen Europaabgeordneten Nicolas Bay aufgehoben. Der Grund dafür war ein islamfeindliches Video, das er auf Facebook und Twitter gepostet hatte.

An einer Flensburger DITIB-Moschee hat eine Anwohnerin mehrere Kinder mit einem Messer bedroht. Eltern zeigen sich besorgt.

Die Menschenrechtsaktivistin Amira Elghawaby wurde von Kanadas Premierminister Justin Trudeau zur ersten Beauftragten gegen Islamfeindlichkeit ernannt. Ein Novum in Kanada.

Die Deutsche Islamkonferenz dient als Forum für den Austausch. Seit 2006 wurde einiges erreicht. Erstmals war nun Bundesinnenministerin Nancy Faeser die Gastgeberin. Sie möchte die steigende Islamfeindlichkeit bekämpfen.

Aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage geht nun hervor, dass im dritten Quartal dieses Jahres 120 islamfeindliche Angriffe auf Muslime verübt wurden.