Der Wandel der Gesellschaft wird in Tschechien nicht ausreichend im Hörfunk berücksichtigt. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten eines Religionswissenschaftlers. Der Rundfunkrat überlegt mehr Platz für andere Religionen im Hörfunk einzurichten – auch für Muslime.
Einseitige Anpassungsforderungen an Muslime und Islam hat der Theologe Christoph Markschies deutlich zurückgewiesen. Die freiheitlich-demokratische Gesellschaft zu akzeptieren sei auch immer wieder eine Aufgabe für Andere.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, fordert von der Bundesregierung eine stärkere Unterstützung im Kampf gegen Extremismus. Konkret schlägt der ZMD-Vorsitzende Schulungen für Imame vor.
Führende muslimische Organisationen aus aller Welt haben die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (ISIS) und ihre Gräueltaten an Zivilisten und Reportern verurteilt. Zu den Unterzeichnern gehört auch die Internationale Union Muslimischer Gelehrter, dessen Vorsitzender der einflussreiche Scheich Jussuf al-Karadawi ist.
Auch dreizehn Jahre nach den Terroranschlägen weiß noch fast jeder Bundesbürger, wo er am 11. September 2001 war. Soziologen der Universität Duisburg-Essen haben nun herausgefunden, dass das Ereignis das Lebensgefühl einer ganzen Generation mitgeprägt hat.
Der Politiloge und Historiker Yasin Baş erklärt, warum aus seiner Sicht Muslime die Hauptleidtragenden der Terroranschläge vom 11. September 2001 sind. Wurden Muslime zum neuen globalen Feindbild nach dem Ende des „Kalten Krieges“? Ein Debattenbeitrag.
Bereits zum zehnten Mal findet das „Kazan International Muslim Film Festival“ statt. Gezeigt werden Filme von muslimischen Kreativen. Das Festival gehört nicht zu den bekanntesten auf der Welt, doch die Veranstalter bleiben zuversichtlich.
Vorurteile gegenüber Minderheiten halten sich in Deutschland hartnäckig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Zwischenbericht der Studie „ZuGleich – Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“. 17,5 Prozent der Befragten fühlen sich durch die Präsenz von Muslimen in Deutschland, wie „ein Fremder im eigenen Land.“
Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ solle nicht mehr als „radikal-islamisch“ bezeichnet werden. Dies forderte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi nach einer Sitzung der Parteispitze. Die Terrororganisation als „islamisch“ zu bezeichnen verletze Muslime.