Das Fotobuch „Hidden Islam“ des italienischen Fotografen Nicoló Degiorgis zeigt, wo Muslime in Italien beten. Weil den Muslimen im Land offiziell nur acht Moscheen zur Verfügung stehen, müssen sie kreativ sein.
Welche Bedeutung hat „Verwundbarkeit“ in unserem Alltag aus muslimisch-christlich theologischer Sicht? Auf diese und andere Fragen ging die deutsche Sektion der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für theologische Forschung von Frauen (ESWTR) ein. Ein Tagungsbericht.
Wie steht es um die Gleichberechtigung des Islam in Deutschland? Welche Rolle spielen die Religionsgemeinschaften im Prozess? Ali Kızılkaya, Vorsitzender des Islamrates, ging im Rahmen eines Vortrags beim Avicenna Akademikerbund e.V. auf diese Fragen ein. Ein Nachbericht.
Eine neue und frei zugängliche Publikation des ägyptischen Fatwa-Amtes „Dar al-Ifta“ beschäftigt sich mit der Terrororganisation IS. Der Text von Großmufti Shawki Ibrahim Allam richtet sich auch an muslimische Jugendliche und beschreibt, warum der IS keinerlei religiöses Fundament besitzt.
Als das neue weißes Mädchen im multikulturellen Viertel von Bradford findet Leah nicht nur neue Freunde, sondern auch eine Religion, die sie fasziniert. Der Film „White Girl“ erzählt von dieser Identitätssuche und gegensätzlichen Wertvorstellungen.
Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten verschiedenen Themen. So geht es um die Rechte und Pflichten von Gläubigen gegenüber ihren Glaubensgeschwistern, die besondere Stellung des Krankenbesuches sowie der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem.
Die türkische Regierung will den Religionsunterricht an staatlichen Schulen in der Türkei grundlegend reformieren. Dies kündigte Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu vor der Parlamentsfraktion seiner Regierungspartei AKP an. Damit will die Türkei ein Urteil aus Straßburg umsetzen.
Der österreichische Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) will das neue Islamgesetz notfalls gegen den Willen der muslimische Community durchsetzen. Dies kündigte Kurz auf einer Pressekonferenz an. Keine guten Vorzeichen für einen geplanten Dialog mit Muslimen am Freitag.
Ein Pergament der Universitätsbibliothek Tübingen ist älter als bisher angenommen. Durch naturwissenschaftliche Methoden konnte die Koranhandschrift auf das 7. Jahrhundert zurückdatiert werden. Es entstand vermutlich zur Frühzeit des Islam.