
Eine Mehrheit der Pegida-Anhänger bringt den Kirchen offenbar kaum Vertrauen entgegen. Die Hilfe für Flüchtlinge wird akzeptiert, allerdings nicht für muslimische Geflüchtete.

Was brauchen Flüchtlinge? Ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen. Aber auch rechtliche Beratung, Aufmerksamkeit für religiöse Fragen und Anliegen – und vor allem jemanden, der zuhört.

Psychiater in Berlin kooperieren mit religiösen Gemeinden, um psychische Erkrankungen zu enttabuisieren und Betroffene gegebenenfalls in Behandlung zu bringen.

Der Islamunterricht in Bayern bleibt weiterhin in staatlicher Verantwortung. Die Unterrichtsinhalte werden nicht in Übereinstimmung mit den islamischen Religionsgemeinschaften gestaltet.

Die italienische Regierung hat einen Rat für die Beziehungen zum Islam eingerichtet. Dr. Milena Rampoldi schreibt über den Aufbau und die Ziele des Expertenrats.

Islamische Theologen und katholische Priester warnen davor, den Kampf gegen Terrorrismus als Kampf des Westens gegen den Islam zu betrachten. Der Islam dürfe nicht mit Gewalt verbunden werden und zum Feindbild avancieren.

Laut einer aktuellen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung steigt die Anzahl der Muslime in Deutschland zunehmend an. Grund dafür sei der Flüchtlingszuwachs. Dieser habe auch Auswirkungen auf die christlichen Kirchen.

Die Art der Berichterstattung über Terrorakte und Straftaten junger Männer befeuert eine islamkritische Stimmung in Europa. Theologen kehren die Perspektive um und beschäftigen sich bis Samstag in Osnabrück mit rassistischen Vorurteilen gegen Muslime.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Die Grünen-Spitze äußerte vor kurzem Bedenken bezüglich der Vergabe der Körperschaftsstatus an islamische Religionsgemeinschaften. Die CDU-Politikerin kritisierte die Vorbehalte. Warum ist eine Einigung so schwer? Eine Juristin hat Antworten.