
Oktoberfest, Halle, Hanau: Anschläge rechter Terroristen sorgten immer wieder für Schrecken. Eine Ausstellung am Obersalzberg zeigt, warum die Gefahr nicht an einzelnen Orten endet.

Sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag von Hanau haben Familie, Freunde und Unterstützer des getöteten Hamza Kurtović bei einem Iftar an ihn erinnert. Bei der Gedenkfeier wurde auch Kritik an der Aufarbeitung der Tat laut.

In Hanau wird mit Kerzen und Kränzen an die neun Opfer der rassistischen Morde gedacht. Auch in anderen Städten soll an die Toten erinnert werden.

Sechs Jahre nach dem Anschlag von Hanau ist Ibrahim Akkuş an den Folgen der Tat gestorben – und mit ihm bleiben offene Fragen zu Verantwortung und Aufarbeitung.

Lichter und Kränze statt Worte: Hanau gedenkt der Opfer des rassistischen Anschlags. Auch an den Gräbern im In- und Ausland wird an sie erinnert.

Nach dem Scheitern vor hessischen Gerichten hoffen die Eltern von Hamza Kurtović auf das höchste deutsche Gericht. Sie werfen den Behörden unzureichende Ermittlungen nach dem Anschlag vor.

Der Vater des Hanauer Attentäters bleibt dem Prozess erneut fern – und zeigt damit einmal mehr die Ohnmacht staatlicher Stellen im Umgang mit rechtsextremen Provokateuren.

In Hanau wurden blutige Hakenkreuzschmierereien auf Autos und Hauswänden entdeckt. Die Ermittler kommen schnell einem möglichen Täter auf die Spur.

Das Oberlandesgericht Frankfurt lehnt Anträge der Familie Kurtović auf eine Klageerzwingung ab. Es sieht keine Ermittlungsfehler der Staatsanwaltschaft. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.