
Hassrede war zuletzt allgegenwärtig. Sie beschäftigte die Bundesregierung und Privatpersonen, sie traf Flüchtlingshelfer und Kirchenvertreter, Muslime und natürlich Flüchtlinge. Der Umgang mit ihr wird eine Herausforderung bleiben.

Laut einer Studie nimmt die Zahl der Christen in Deutschland ab. Gleichzeitig gibt es mehr Konfessionslose und Muslime.

Die Al-Khalil Moschee in Molenbeek, einem Viertel in Brüssel, lud Christen, Juden und Atheisten zum interreligiösen Weihnachtsessen ein.

Der Präsident von Caritas international hält nichts von einer Unterscheidung von Flüchtlingen nach Religion oder Herkunft. Über seine geistlichen Kollegen in Ungarn und Polen, die die Aufnahme muslimischer Flüchtlinge kritisch sehen, wolle er jedoch nicht urteilen.

Ein „Dresdner Wort der Religionen“ haben örtliche Repräsentanten von sechs Glaubensgemeinschaften am Sonntag beim Bürgerfest zum „Tag der Deutschen Einheit“ veröffentlicht. Unter dem Eindruck des jüngsten Sprengstoffanschlags auf eine Dresdner Moschee rufen sie zum Schutz der Religionsfreiheit auf.

An den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden beteiligen sich auch die Kirchen und weitere Religionsgemeinschaften. Darunter auch Muslime, Bahai, Buddhisten, Christen, Juden und Sikhs.

Wie stehen religiöse Menschen – vor allem Muslime in Europa – zu ihren religiösen Rechten und denen der Anderen? Diesen und vielen anderen Fragen ist u.a. Prof. Dr. Sarah Carol in der EURISLAM-Studie nachgegangen. Im Interview legt sie die Antworten offen.

Nachdem Mord an dem katholischen Priester in Rouen, haben Muslime Solidaritätsbesuche in ganz Italien angekündigt. Sie wollen ihr Beileid über die Bluttat persönlich aussprechen.

Im zweiten Anlauf wieder gescheitert: Die Verfassung des Landes Schleswig-Holstein bleibt ohne Gottesbezug. Ob die Vertreter der Volksinitiative weitere Schritte einleiten, lassen sie noch offen.