
Zum Abschluss des Jahres befragten wir zwei Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften, Burhan Kesici vom Islamrat und Aiman Mazyek vom ZMD. Sie sprachen mit uns über Themen, die Muslime im Jahr 2015 am meisten beschäftigten: Flüchtlinge, Terrorismus und antimuslimische Ressentiments.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Wir geben einen Überblick über die – aus unserer Sicht – wichtigsten Ereignisse und Berichte aus dem Jahr 2015. IslamiQ wünscht einen guten Start ins neue Jahr und freut sich auf die kommende Zeit.

In der Nacht zum Mittwoch wurde eine Moschee in Niederösterreich wieder Schauplatz eines Angriffes. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt, hohe Sachschäden werden jedoch angenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

SPÖ-Chef Christian Oxonitsch kritisiert die Studie zu islamischen Kindergärten. Er habe bereits vor einem Jahr Informationen gefordert. Zudem befinde sich in der Studie kein konkreter Vorwurf.

Die Kölner Muslima Ayşe Akova schreibt über ihren Einsatz als Freiwillige in einem Flüchtlingscamp auf der griechischen Urlaubsinsel Lesbos. Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen aus aller Welt hilft sie den Flüchtlingen.

Woran denkt man, wenn man die Wörter „Dschihad“ oder „Scharia“ hört? Die Wahrnehmung solcher Begriffe ist orts- und zeitabhängig und kann nach Belieben gelenkt werden, meint Sprachwissenschaftler Mohamed Seif.

Die Mevlana Moschee in Berlin-Kreuzberg erhielt ein Paket mit einem Schweinekopf und einem Koran. Bereits 2014 wurde ein Brandanschlag auf die Moschee verübt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Auch wenn Weihnachten ein christliches Fest ist, sind Jesus und Maria für Muslime sehr wichtige Personen, die im Koran mehrfach erwähnt werden. Während Maria die einzige Frau im Koran ist, die namentlich genannt wird, gehört Jesus zu den wichtigsten Propheten.

Die einen möchten die Ereignisse beim Namen nennen: Wenn Muslime ein Verbrechen „im Namen des Islams“ begehen, sei das „Islamismus“. Die anderen wehren sich gegen den Generalverdacht: Gerade die Vermischung mit dem Islam sei falsch. Ali Mete gibt einen Überblick über die Diskussion.