In Bern öffnet am Sonntag das „Haus der Religionen“ seine Türen. Es ist der Versuch acht Religionen unter einem Dach zu vereinen. Anfangs wurde das Projekt noch als Utopie belächelt, doch jetzt steht es. Ein Beitrag von Josef Bossart (KNA)
Gebetsteppich im Hotelzimmer, halalkonformes Fleisch und alkoholfreie Cocktails im Restaurant. Für muslimische Touristen ein Paradies. Es sind aber nicht alle Gäste mit diesen speziellen Rahmenbedingungen zufrieden.
In Polen wurde auf Antrag der jüdischen Gemeinde das Schächtverbot durch das Bundesverfassungsgericht aufgehoben. Auch Muslime profitieren von dem neuen Gesetz. In Deutschland sind die Möglichkeiten für Muslime Tiere zu schächten begrenzt.
Ein Schwelbrand in einer schweizer Moschee gibt Rätsel auf. Der Brand wurde nach Angaben der Polizei mit größter Wahrscheinlichkeit vorsätzlich gelegt. Zu den Tätern fehlt jede Spur. Muslime sind besorgt.
Ein Schwurgericht in Brüssel hat den Marokkaner Rachid El-B zu 27 Jahren Haft verurteilt. Er hatte im März 2012 eine Moschee in Anderlecht in Brand gesteckt und dabei den Imam der Moschee getötet.
In einem gemeinsamen Aufruf forderten verschiedene religiöse Führer die Abschaffung moderner Formen der Sklaverei bis zum Jahr 2020. Man habe heute die Möglichkeiten und Mittel an einem Wandel für die Welt zu wirken.
Die Mezquita-Catedral de Córdoba (Moschee-Kathedrale von Cordoba) gehört zum Weltkulturerbe. Der Bau ist grandios und Zeitzeuge der Reconquista in Spanien. Jetzt versucht die Katholische Kirche das „muslimische“ an der Mezquita zu streichen.
Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen (UN) für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Heiner Bielefeldt, sieht ein stärkeres Interesse nach mehr religiösen Akteuren bei der UN.
Der muslimische Vorname „Muhammad“ ist in Großbritannien bei Eltern von Neugeborenen beliebt. Jetzt hat es der Name erstmals auf Platz eins der beliebtesten Namen für Neugeborene in Großbritannien geschafft.
Die Papstreise hat auch bei Spitzenvertretern der muslimischen Religionsgemeinschaften einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nun hofft man auf einen neuen Schwung für den interreligiösen Dialog.