
In Belgien ist ein öffentlicher Streit um Halal-Zertifizierungen für Lebensmittel ausgebrochen. Kritiker wehren sich gegen die zunehmende Einführung von Halal-Siegeln auf belgische Produkte, auch wenn sich die Rezeptur der Lebensmittel dadurch nicht verändert.
In Wünsdorf wurden von einem Archäologen-Team der Freien Universität Berlin Überreste der ältesten deutschen Moschee ausgegraben.

In der Schweiz gibt es einen Kulturkampf am Beckenrand. Mit neuen Regeln reagieren die Basler Behörden ab nächster Saison auf Konflikte im Frauenschwimmbad.

Kopftuch und Burka als Angstsymbol? Die östlichen EU-Staaten tun sich schwer mit der Idee, muslimischen Flüchtlingen eine neue Heimat zu bieten. Im Baltikum ist eine Kopftuchdebatte entbrannt – dabei gibt es kaum kopftuchtragende Muslima.

Die Universität Zürich richtet erstmals eine Gastprofessur für islamische Theologie ein. Eine Imam-Ausbildung an der Universität ist zunächst nicht vorgesehen.

In Frankreich wurde am Wochenende eine Moschee in Brand gesetzt und fast vollständig zerstört. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.

Weil die 14-Jährige Muslima Leyla ein Kopftuch trug, wurde sie von der Schulleitung nach Hause geschickt. Die Schulregeln würden das islamische Kopftuch untersagen. Doch viele sind anderer Meinung.
Für das Vorhaben keine muslimischen Flüchtlinge aufzunehmen, erntet die Slowakei große Kritik. Im Inland reagieren viele Einheimische jedoch mit Hetze und populistischen Stammtischparolen gegen Muslime und Flüchtlinge.

Die Slowakei will nur christliche Flüchtlinge aufnehmen und hat damit für Wirbel gesorgt. Das Innenministerium in Bratislava begründet das mit fehlenden Integrationsmöglichkeiten. Die Ablehnung muslimischer Einwanderer wird in östlichen EU-Staaten geteilt.